Darabos kritisiert "einseitige Berichterstattung des ORF"

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos
kritisiert die aktuelle ORF-Berichterstattung zum Thema Pensionen als "einseitig und unausgewogen". Darabos am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Die Pensionskürzungen sind das politische Thema Nummer eins, das macht auch die Berichterstattung der österreichischen Printmedien deutlich. Einzig der ORF negiert die Kürzungen von einer Million Pensionen fast völlig." In der gestrigen "ZiB 1" wurde das Thema Pensionen ÖVP-dominiert aufbereitet und als vorletzter Beitrag gesendet, Politiker anderer Fraktionen kamen nicht zu Wort; in der "ZiB 2" wurde über die Pensionskürzungen überhaupt nur in Form einer Kurzmeldung berichtet. ****

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Darabos fordert "nicht zuletzt angesichts des laufenden großen Wahljahres", sondern vor allem "im Sinne einer professionellen, dem öffentlich-rechtlichen Auftrag verpflichteten Berichterstattung" eine "faire und ausgewogene politische Berichterstattung" ein.

Ausdrücklich räumte Darabos ein, dass die SPÖ den unabhängigen Journalismus achte und respektiere. Offensichtlich sei aber der "politische Druck auf die ORF-Redakteure so groß", dass es zu einer derartig einseitigen Berichterstattung kommt. (Schluss) se

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