LH Haider präsentierte Aktion "Lohnsteuer zurück"

Hilfestellung über www. lohnsteuerzurueck .at und Hotline 0800-201 209 - KärntnerInnen sollen ihr Geld - 30 Mio. Euro - von der Finanz zurückholen

Klagenfurt (LPD) - Rund 30 Millionen Euro werden dem
Finanzminister bzw. dem Staat allein von Kärnten "geschenkt", weil diese hohe Summe von rund 216.000 Kärntner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern nicht zurückgeholt wird. Landeshauptmann Jörg Haider hat daher heute im Beisein von Dritten Nationalratspräsidenten Thomas Prinzhorn und dem Villacher Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und EU-Abgeordneten Wolfgang Ilgenfritz die Aktion "Lohnsteuer zurück" präsentiert. Es handle sich dabei um eine durchschnittliche Summe von 300 bis 400 Euro, die sich der Einzelne vom Finanzamt zurückholen könne und solle, so der Landeshauptmann. Es lohne sich umso mehr, als die Steuer für die letzten fünf Jahr zurückgeholt werden kann.

Online unter www.lohnsteuerzurueck.at (e-mail:
lohnsteuerzurueck@ktn.gv. at) und über die Gratis-Hotline 0 800 -201 209 wird Hilfestellung und umfassende Beratung geleistet, um die Arbeitnehmerveranlagung - den früher so genannten "Jahresausgleich" -durchführen und sich somit seine Rückzahlung holen zu können. Auf auf der Homepage des Landes www.ktn.gv.at findet sich ebenfalls ein Button zur neuen Aktion.

Prinzhorn bezeichnete die jüngste Steuerreform als "epochal". Pro Kopf gebe es im Ergebnis rund vier Mal so viel als etwa für den einzelnen Bürger im Nachbarland Deutschland. Über 2,5 Millionen Menschen fallen überhaupt aus der Steuerpflicht. Vor allem die Köst-Senkung sei eine sehr starke Ansage und mache Österreich als Wirtschaftsstandort sehr attraktiv. Viele deutsche Betriebe würden deshalb nach Österreich abwandern bzw. sich hier niederlassen. Die Steuerreform sei nicht auf Pump erfolgt, sondern aus Einsparungen finanziert und es werde auch künftig über den Konjunkturzyklus hin ein ausgeglichenes Budget geben. Hinsichtlich der Forschungsförderung sei jene von Österreich die attraktivste in ganz Europa.

Ilgenfritz betonte ebenfalls die Bedeutung der Aktion für die Steuerzahler, ihnen zustehendes Geld auch tatsächlich und unbürokratisch zurückzuholen. Viele würden es nicht tun, weil sie irrtümlich der Meinung seien, es sei zu kompliziert. Ilgenfritz führte im Spiegelsaal der Landesregierung vor, dass das Ausfüllen einer Veranlagung auch online aufgrund der genauen Erklärungen relativ einfach und rasch erledigt werden kann. Die Homepage www.lohnsteuerzurueck .at sei sehr übersichtlich und qualitativ gestaltet. Darüberhinaus meinte der EU-Abgeordnete, dass in Europa nicht die Umsatzsteuersätze nach oben angeglichen werden sollten, vielmehr sei es notwendig, die Umsatzsteuersysteme in Europa zu vereinfachen, da sie sonst zu Betrügereien regelrecht verführten. (Schluss)

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http://www.ktn.gv.at/index.html

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