Schober: Aus Operation "Schild 2004" wurde Schildbürgerstreich

SPÖ kritisiert wirtschaftlichen Nachteil für die Kärntner Betriebe

Klagenfurt (SP-KTN) - Zahlreiche Kärntner Betriebe sind vom Aussetzen der für das Frühjahr 2004 geplanten Truppenübung des Österreichischen Bundesheeres unter dem Titel "Schild 2004" in Kärnten betroffen. "Die Übungen für 1.200 Milizsoldaten wurden per Weisung des Verteidigungsministers abgeblasen, den Schaden trägt die Kärntner Wirtschaft", kritisiert SPÖ-Sicherheitssprecher und SP-Spitzenkandidat Klagenfurt-Land, Rudolf Schober. Betroffen sind vor allem jene Gasthöfe, Pensionen, etc., bei denen bereits Quartiere bestellt worden waren. "Von den weiteren Einnahmen im Rahmen der Übung ganz zu schweigen", zeigt Schober auf und bezeichnet die Aussetzung als chaotischen "Schildbürgerstreich" der schwarz-blauen Bundesregierung.

Die SPÖ-Kärnten fordert daher Landeshauptmann Haider auf, in Verhandlungen mit seiner schwarz-blauen Bundesregierung zu erwirken, dass die Kärntner Wirtschaft durch die Aussetzung der Truppenübung "Schild 2004" keinen Schaden erleidet. "Zahlreiche Kärntner Betriebe haben bereits Vorleistungen erbracht und umfangreiche Vorarbeiten getätigt. Das Mindeste, das die Bundesregierung daher tun kann, ist, den entstandenen Schaden abzugelten", fordert Schober und verweist auf eine diesbezügliche Dringlichkeitsanfrage an Jörg Haider im Kärntner Landtag. (Schluss)

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