Lopatka: Gusenbauer soll unseriöse Panikmache beenden

Moderate Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge dient der Sicherung des Gesundheitssystems

Wien, 5.Februar 2004 (ÖVP-PK) "Mit populistischer Wahlkampfrhetorik leistet der SPÖ-Vorsitzende keinen Beitrag zur Lösung der anstehenden Aufgaben", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka in einer Reaktion auf Gusenbauers Vorwürfe an die Regierung im Zusammenhang mit der Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge bei Pensionisten.****

Lopatka wies erneut darauf hin, dass die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge, die nun erfolgt sei, notwendig gewesen sei: "Das zeigt allein ein Blick auf die Zahlen. Von 100 Euro, die ausgegeben werden, werden nur 38 Euro durch Beiträge abgedeckt", so der ÖVP-Generalsekretär. Man könne vor dieser Tatsache einfach die Augen verschließen, oder man könne moderate, aber notwendige Reformschritte setzen. "Die Regierung setzt Reformschritte, allerdings nicht um jemand etwas wegzunehmen, sondern um unser gutes Gesundheitssystem langfristig zu sichern", so Lopatka.

Lopatka verwies darauf, dass in Österreich im Gegensatz zu Deutschland "nicht an der Beitragsschraube" gedreht werde. In Deutschland würden neben zehn Euro für jeden Arztbesuch bei einer 750-Euro-Pension 53 Euro als Krankenversicherungsbeitrag verlangt. In Österreich dagegen seien es seit 1. Jänner nur 31 Euro.

"Es gibt keine Pensionskürzungen, auch wenn die SPÖ das in populistisch-wahlkämpferischer Art der Bevölkerung weismachen will", so Lopatka, "sondern nur eine moderate Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge, die einzig und allein dazu dient, auch in Zukunft die Gesundheitsversorgung aller Österreicherinnen und Österreicher zu gewährleisten", so der ÖVP-Generalsekretär abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0001