Stoisits: Sind ein Todesfall und eine mutmaßliche Vergewaltigung für Strasser keine Hinweise?

Innenminister muss endlich handeln statt weiter zuwarten. Strasser ist zynisch statt verantwortungsbewusst

Wien (OTS) "Ein Todesfall, Beschwerden zu sexuellen Übergriffen und eine mutmaßliche Vergewaltigung im Flüchtlingslager Traiskirchen durch das Betreuungspersonal genügen Innenminister Strasser offensichtlich nicht als Hinweise, dass dort inakzeptable, menschenrechtlich katastrophale Zustände für AsylwerberInnen herrschen", kommentiert die Menschenrechtssprecherin der Grünen, Terezija Stoisits, die heutige Aussage von Innenminister Ernst Strasser, in der Causa European Homecare vorerst auf Hinweise warten zu wollen.

Die mutmaßliche Vergewaltigung konnte nur deshalb aufgeklärt werden, weil sich das Opfer von sich aus an die Gendarmerie gewandt hat, während Strasser auf "Hinweise wartet" und seine politische Verantwortung für die Kontrolle der Zustände in Flüchtlingsunterkünften weiter verweigert. "Statt tatenlos zuzusehen, sollte Strasser längst von sich aus tätig werden und handeln und der Öffentlichkeit ehe baldigst Pläne für eine unabhängige Beschwerdestelle für AsylwerberInnen vorlegen", schließt Stoisits.

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