Bargeldloses Bezahlen der LKW-Maut durch Anbindung der Datacash Terminals von Telekom Austria an das Bankomat-Netz

Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit von Telekom Austria und der Betreibergesellschaft EUROPPASS - Verkauf von Maut-Guthaben bei insgesamt 220 Vertriebsstellen

Wien (OTS) - Wenn es darum geht, Prepaid-Guthaben für mautpflichtige Kraftfahrzeuge zu kaufen, sind die 220 Vertriebsstellen für Frächter, Busunternehmer und Spediteure die erste Anlaufstelle. Die sogenannten GO-Vertriebsstellen wurden von Telekom Austria mit Bankomat-Terminals aus dem Produktionsprogramm der APSS ausgestattet und vernetzt. Die bei den Bankomat-Kassen zum Einsatz kommende Übertragungs- und Sicherheitstechnologie bewährt sich seit Jahren durch die End-to-End-Verbindung zwischen jedem Terminal und dem APSS-Rechenzentrum, in dem die kartenbasierten Transaktionen abgewickelt werden - Manipulationen innerhalb dieses Netzes sind praktisch ausgeschlossen.

Bargeldlos Bezahlen

Durch die mit Bankomat Kassen ausgestatteten Vertriebsstellen ist bequemes, bargeldloses Bezahlen bzw. Aufladen der Prepaid-Boxen mittels Maestro-Karte oder Kreditkarte, wie z.B. Mastercard oder Visa, zur Bezahlung der Maut möglich. Die Prepaid-Variante der für die Maut-Abrechung erforderlichen GO-Box funktioniert vom Prinzip her wie eine Handy-Wertkarte: Die Box wird mit einem gewissen Betrag aufgeladen und kann solange benutzt werden, bis das Guthaben aufgebraucht ist.

Mehr als die Hälfte der zumeist in Tankstellen untergebrachten Points of Sale, verfügt neben dem eigentlichen Vertriebsschalter auch über einen Automaten, bei dem außerhalb der Öffnungszeiten die Box aufgeladen werden kann. Insgesamt wurden von Telekom Austria mehr als 300 Terminals an das Netz angebunden, wobei sich rund 20 Standorte in Deutschland, Italien und Slowenien befinden.

Peter Newole, Geschäftsführer der EUROPPASS LKW-Maut GmbH (Tochterunternehmen des europaweit größten Autobahnbetreibers Autostrade), erklärt zur Entscheidung zu Gunsten von Telekom Austria bezüglich der Vernetzung der Terminals:"Wir haben auf ein seit vielen Jahren bewährtes und vor allem sicheres Zahlungs- und Datentransfersystem gesetzt. Telekom Austria und die Partner Europay und APSS verfügen in diesem Bereich über eine sehr lange Erfahrung mit entsprechend großem Know-how und sichern bei unserem Projekt noch dazu österreichische Wertschöpfung." Mag. Anton Steinringer, Leiter von Telekom Austria Business Solutions, meint zum fristgerecht umgesetzten Auftrag von EUROPPASS: "Als Österreichs größter Telekommunikationskonzern sind wir stolz darauf, uns als Lieferant eingebracht zu haben. Wir stellen im Rahmen des Maut-Projektes verschiedene IT- und Telekom-Dienste wie z.B. die flächendeckende Netzwerkinfrastruktur samt Wartung zur Verfügung, die unser Motto, nämlich Alles aus einer Hand anzubieten, bestens untermauern."

Neben der gesamten IT-Infrastruktur implementierte Telekom Austria mit GPRS DATAGUARD auch ein Produkt des Tochterunternehmens mobilkom austria: Die Organe der Mautaufsicht sind über die sichere drahtlose Verbindung von GPRS DATAGUARD in der Lage, im Rahmen ihrer Kontrolltätigkeit Daten über eine GO-Box mobil abzufragen.

Über Telekom Austria

Telekom Austria ist das größte Telekommunikationsunternehmen Österreichs und zählt mit einem Umsatz von 3,9 Mrd. EUR und rund 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den bedeutendsten Konzernen des Landes. Seit November 2000 notiert die Telekom Austria AG an der Wiener Börse und an der New York Stock Exchange.
Die neu definierte Organisationsstruktur der Telekom Austria AG unterteilt die Unternehmensgruppe in zwei Bereiche: Der Wireline-Bereich umfasst Telefonie, Datendienste und Internet Services im Festnetz und der Wireless-Bereich die Mobilkommunikation. Über die österreichischen Grenzen hinweg ist Telekom Austria in Kroatien, Slowenien und Liechtenstein in der Mobilkommunikation und in Tschechien im Internetgeschäft tätig. Rund 3,1 Millionen Kunden im Bereich Wireline und knapp 4,5 Millionen im Bereich Mobilkommunikation vertrauen im In- und Ausland auf Dienste der Telekom Austria Gruppe.

Über EUROPPASS

Die EUROPPASS Lkw-Maut GmbH wurde am 25. Juni 2002 mit der Planung, Finanzierung, Errichtung und dem Betrieb eines vollelektronischen Mautsystems für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht beauftragt. Das weltweit erste flächendeckende multilane-free-flow Mautsystem ging plangemäß mit 1. Jänner 2004 in Betrieb.

EUROPPASS ist eine hundertprozentige Tochter der italienischen Autostrade S.p.A., dem größten europäischen Mautbetreiber, der von Rom aus ein Straßennetz von über 3000 km betreibt. Im Rahmen der Projektrealisierung wurden als Subunternehmer ausschließlich heimische Unternehmen beauftragt, wodurch die Wertschöpfung eines der größten Betreiber-Aufträge der heimischen Geschichte zur Gänze in Österreich verblieb.

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