Strutz: Kärnten hat vorbildhafte Familien- und Kinderbetreuungspolitik

FP-Klubobmann verweist auf drastische Verbesserungen bei Kinderbetreuungseinrichtungen in Kärnten

Der freiheitliche Klubobmann, LPO Dr. Martin Strutz, bezeichnete heute im Rahmen der "Aktuellen Stunde" des Kärntner Landtages die Kärntner Familienpolitik als vorbildhaft für Österreich und verwies auf zahlreiche Verbesserungen im Bereich der Kinderbetreuungseinrichtungen:

"So wurde das Kinderbetreuungsgeld versprochen und gehalten. Noch im Jahr 1999 ist der Antrag der FPÖ zur Finanzierung des Kinderbetreuungsschecks von ÖVP und SPÖ abgelehnt worden. 2002 sei das Kindergeld in ganz Österreich nach dem Vorbild Kärntens eingeführt worden. Kärnten bleibe jedoch weiterhin Vorreiter. Auch Mehrlinge erhalten das volle Kindergeld. Das Kindergeld des Bundes ist im Vorjahr um 18,5 Mio. Euro zum Wohle der Kärntner Familien und Kinder aufgestockt worden.

Drastisch erhöht wurde auch die Familienförderung. Am 19. Oktober 2001 wurde im Landtag die Änderung des Familienförderungsgesetzes beschlossen. Die Zahl der Auszahlungsfälle hat sich vom Jahr 2000 auf 2001 um 19,57% erhöht, der Auszahlungsbetrag ist um 460,4% gestiegen. Ein wesentlicher Schritt in der neuen Familienförderung war im Berichtszeitraum bis Ende 2001 auch die Anhebung der Einkommensgrenzen und die Anhebung des monatlichen Zuschusses, wodurch sich die Zahl der anspruchsberechtigten Familien deutlich erhöht hat.

Weiters wurden auch die Kinderbetreuungseinrichtungen wesentlich verbessert. Bis 2001 waren die Kindergruppen und die Tagesmütter im Zuständigkeitsbereich von LR Dr. Gabriele Schaunig-Kandut. Hier herrschten chaotische Zustände. Viele Kindergruppen standen vor dem Ruin. Eltern protestierten und demonstrierten mit ihren Kindern vor der Regierung, weil durch die bestehende Förderung keine finanzielle Absicherung gegeben war.
Ab 2001 kam es schließlich zur Änderung der Referatseinteilung und die Kindergruppen und die Tagesmütter kamen in freiheitliche Verantwortung. Es wurden neue Richtlinien für Kindergruppen erarbeitet, welche für alle eine finanzielle Absicherung und Verbesserungen brachte. Alle Kindergruppen sind mit diesem neuen Fördersystem sehr zufrieden. Es gibt keine Protestaktionen mehr, sondern Anerkennung. Bei der Anzahl der Kindergruppen im Vergleich 1999-2004 kam es zu einer Steigerung von 52,1%. Die besondere Kindergartenförderung wurde von 109.000 Euro auf jährlich 1,9 Mio. Euro aufgestockt. Damit können viele Projekte gefördert werden und es wurde vor allem auf dem Gebiet der Integration aufgeholt. Derzeit haben wir 208 Kinder im Integrationsstatus.
Unter LR Schaunig-Kandut wurde die Integration massiv vernachlässigt. Eltern behinderter Kinder waren Bittsteller bei den Gemeinden. Nun sorgt das Land dafür, dass eine ausreichende Integration sichergestellt ist. Die zusätzlichen Personalkosten wurden vom Land übernommen", teilte Strutz mit.

Strutz verwies auf neu eingeschlagene Wege wie die Förderung von Projekten zur Qualitätsverbesserung: gemeindeübergreifender Ferienkindergarten, erster Bewegungskindergarten Kärntens in St. Veit/Glan, Einführung der altersübergreifender Kindergruppen, massiver Ausbau der Schülernachmittagsbetreuung, Kärntner Kindergartenfondsgesetz für zweisprachige Kindergärten, Schaffung des Vereins "Kärntner Kinderbetreuung", Kinderbetreuungseinrichtungen ans Netz, neue Richtlinien für Tagesmütter, Projekt "Kinder im interkulturellen Dialog" sowie die Elternbildung.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Landtagsklub
Landhaus
Klagenfurt, 0463/513272

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0002