Benita Ferrero-Waldner: Werde keine 'Ersatzkaiserin' sein

Monika Bleckmann ist Sprechrein des überparteilichen Personenkomitees "Wir für Österreich. Wir Salzburger für Benita" -Fünfter Tag der Bundesländerbesuche der Außenministerin

Salzburg, 5. Februar 2004 (OTS) Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner drückte heute, Donnerstag, anlässlich ihres Bundeslandbesuches in Salzburg ihre besondere Freude aus, dem Land ihrer Kindheit und der Stadt ihres Studiums ihre Aufwartung machen zu dürfen. Gerade als Außenministerin sehe man immer wieder sehr viele schöne Städte und Länder. In die Stadt seiner Jugend zurückzukehren sei jedoch immer wieder ein ergreifendes Erlebnis. "Und Salzburg ist ja nicht irgendeine Stadt", so Ferrero-Waldner. Weltbekannt durch Wolfgang Amadeus Mozart ebenso wie durch die Salzburger Festspiele. Hunderttausende Touristen erfreuen sich jedes Jahr an der wunderbaren Landschaft und den Sehenswürdigkeiten von Bundesland und Stadt Salzburg. ****

"Wann immer ich mit meinen Kollegen im Ausland über Salzburg spreche, merke ich bald, dass Salzburg bereits eine riesige Anhängerschaft europäischer und internationaler Politikerinnen und Politiker gefunden hat." Gerade als Tochter dieses Bundeslandes werde es ihr auch als Bundespräsidentin eine Ehre sein, "ihr Salzburg", dessen Kultur, Kunst und Musik mit Leidenschaft im Ausland zu vertreten. "Ich möchte nicht in der Hofburg sitzen und eine 'Ersatzkaiserin' spielen. Ich möchte meine internationalen Kontakte für Österreich und seine Menschen nützen. Ich brauche keine Amtsvilla und keine Sommerresidenz. Keine pompösen Staatsbesuche, sondern Geschäftsgespräche im Ausland", so die Außenministerin.

Sie habe das Glück gehabt, so Ferrero-Waldner, in ihren bisherigen Funktionen jene Frauen und Männer kennen zu lernen, die in der Welt das Sagen haben. Viele von ihnen sind Freunde Österreichs, auf die man sich in schwierigen Situationen verlassen kann. "In einer Zeit der schnellen Nachrichtenübertragungen via Radio, Fernsehen, Zeitungen und Internet gelangen die Informationen rasch in die verschiedenen Staatskanzleien. Wichtig ist aber, wie dort damit umgegangen wird und ob man jene kennt, die daraus ihre Schlüsse ziehen und ihre Entscheidungen treffen. Da kommt es oft darauf an, blitzartig zum Telefon greifen zu können und sofort mit dem Richtigen verbunden zu werden." Das sei ihre Stärke in der Zeit der Sanktionen gewesen und so war sie auch fünf Jahre lang erfolgreiche Chefverhandlerin bei den EU-Erweiterungsverhandlungen.

Landeshauptmann Franz Schausberger gab bekannt, dass die Funktion der Sprecherin des überparteilichen Personenkomitees in Salzburg "Wir für Österreich. Wir für Benita Ferrero-Waldner" von Monika Bleckmann, Sprecherin der Sahara-Geiseln, übernommen worden ist. Der Initiator der ORF-Aktionen "Licht ins Dunkel" und "Nachbar in Not", Kurt Bergmann, erläuterte als Bundessprecher dieser Initiative die Ziele:
"Die Außenministerin entspricht punktgenau dem, was die Österreicherinnen und Österreicher von einer Bundespräsidentin erwarten. Sie ist sachlich und fair, hat große internationale Erfahrung, ist dynamisch und mutig. Sie ist sozial und humanitär engagiert. Sie hat auf Grund ihrer Leistungen und ihres Wissens die große Chance, die erste Bundespräsidentin Österreichs zu werden. Eine Bundespräsidentin mit Herz."

Der Name des von Monika Bleckmann geleiteten überparteilichen Personenkomitees lautet: "Wir für Österreich. Wir Salzburger für Benita." Bleckmann: "Ich habe Außenministerin Benita Ferrero-Waldner während der schweren Zeit der Geiselnahme unserer Angehörigen in der Sahara als charismatische Persönlichkeit kennen gelernt. Ihr Verhalten in dieser Sache war einfach großartig. So ist sie als zuständige Ministerin nicht nur sehr umsichtig und mit großem diplomatischen Geschick und Können vorgegangen, sondern sie hat uns Angehörigen auch das Gefühl und die Gewissheit gegeben, dass sie unsere Sorgen und Nöte sehr ernst nimmt und mit hohem persönlichen Einsatz alles tut, um die Sache so rasch wie möglich zu einem guten Ende zu bringen. Diese menschliche Wärme ist für mich - und ich glaube für viele Österreicherinnen - in der heutigen Zeit der politischen Kälte eine wichtige Eigenschaft, die eine gute Bundespräsidentin haben sollte."

Alle Informationen über die Initiative "Wir für Österreich. Wir für Benita Ferrero-Waldner" sind auf der Internetseite www.benita.at zu finden.

Die Reihe der Bundesländerbesuche wird am 9. Februar in Oberösterreich fortgesetzt. Dann folgen Niederösterreich (11.2), Wien (13.2.) und Kärnten (18.2).

Rückfrage an: Dr. Florian Krenkel, Tel. 0664-2660600 Kurt Bergmann, Tel. 0664-2662100

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