Neues AK-Plakatprojekt: "Women’s work is never done"

Wien (AK) - Das neue Plakatprojekt der Arbeiterkammer zeigt Fotos aus verschiedenen Inszenierungen der Künsterlinnengruppe "Die Damen". 1987 haben sich die vier österreichischen Künstlerinnen Ona B., Evelyne Egerer, Birgit Jügenssen (2003 verstorben) und Ingeborg Strobl zu temporären Kunstaktionen zusammengeschlossen. Sie bildeten eine Performancetruppe, deren Auftritte und Aktionen im Zeichen des Feminismus standen. In ihren Auftritten nahmen sie das Rollenspiel der Geschlechter pointiert auf die Schaufel. So funktionierten sie 1989 die Wiener Secession zu einem Postamt um. In weißen Hemden mit Krawatten und Brillen, am Schreibtisch sitzend, stempelten sie Postkarten ab und verkauften die Sonderpostmarke "4 Damen". Der Abend hatte den hintergründigen Titel "Postmodern". "Die Damen" als Hausfrauen bildete das Gegenstück: Mit genauem Blick für das Detail vom Bügelbrett bis zu den Lockenwicklern, entwarfen sie ein stark überzeichnetes Bild des Hausfrauendaseins, das mittlerweile Kultstatus erreicht hat.

Das Plaktprojekt soll an diese charismatische Künstlerinnengruppe erinnern, von denen jede einen eigenständigen künstlerischen Weg gegangen ist. Die Plakataktion "Women’s work is never done - Die Arbeit der Frauen endet nie" ist vor dem Hauptgebäude der Arbeiterkammer in der Prinz Eugen Straße 20-22, 1040 Wien, noch bis März 2004 zu sehen.

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