Neue Bayern-Bullen im ORF: "Die Rosenheim-Cops"

Start der Serie am Samstag in ORF 2: "Der Tote am See"

Wien (OTS) - Wie instinktsicher bayerische Bullen am Weißwurstäquator ermitteln, weiß man seit der Kultserie "Der Bulle von Tölz" - wie es "Out of Rosenheim" aussieht spätestens seit Marianne Sägebrechts gleichnamigem tragisch-komischen Filmtrip. Ab Samstag, dem 7. Februar 2004, ist die bayerische Voralpen-Idylle selbst das Epizentrum kriminell-guter und gediegener TV-Unterhaltung - in den zwölf Folgen der Krimiserie "Die Rosenheim-Cops", zu sehen wöchentlich um ca. 22.00 Uhr in ORF 2. Der erste Fall - "Der Tote am See" - startet um 21.55 Uhr. Mord und Mördersuche unter weiß-blauem Himmel ist das Motto, "God's own country" zwischen Isar und Inn das Revier - und "Asphalt-Cowboy und bayerischer Indianer" sind die Protagonisten, denn im Mittelpunkt der Serie stehen die beiden Kriminalhauptkommissare: Korbinian Hofer und Ulrich Satori.

Das "Landei" und der "Cityslicker" oder: Ein bayerischer Indianer und ein Asphalt-Cowboy gegen schlimme Finger

Der eine, Korbinian Hofer, 35, ist tief verwurzelt in der Rosenheimer Heimat. Der schweigsame Grübler mit Hang zur körperlichen Fülle lebt mit seiner allein erziehenden Schwester Marie auf einem Bauernhof und hilft ihr, wenn es die Ermittlungen zulassen, bei der Arbeit. Er braucht den freien Himmel über sich und löst seine Fälle am liebsten auf dem Traktor - per Handy, dem einzigen technischen Gerät, das er akzeptiert. Der andere, Ulrich Satori, 33, ist aus der Schickeria-Metropole München in die Provinz strafversetzt worden. Im Gegensatz zu seinem Kollegen ist er ein entschiedener Anhänger der Informationsgesellschaft: Nichts ärgert ihn mehr, als wenn er in einem abgelegenen Tal kein Netz bekommt, um sich mit seinem Laptop via Handy ins Internet einzulinken. Sein Lieblingsspielzeug ist ein Diktiergerät, das er immer bei sich hat und auf dem er seine Beobachtungen und Schlussfolgerungen peinlich genau festhält. Klar, dass es immer wieder zu Reibereien zwischen den beiden Cops kommt. Doch trotz aller Sticheleien und Frotzeleien sind der Asphalt-Cowboy Ulrich und der bayerische Indianer Korbinian bei der Aufklärung von Straftaten sehr erfolgreich. Auf Verbrecherjagd ist das ungleiche Team unschlagbar - auch wenn sie so manchen unkonventionellen Weg einschlagen müssen.

Blau-weiß- aber nur selten klein-kariert: Der "James Bond von Rosenheim" und sein 150-Kilo-Kollege

Ulrich Satori wird dargestellt von Markus Böker ("Der Bulle von Tölz - www.mord.de"), der seine Rolle wie folgt charakterisiert: "Er ist der James Bond von Rosenheim - so sieht er sich gern, so benimmt er sich und so kommt er auch rüber. Er schwört auf moderne Computertechnik und sein Handy, fährt ein Cabrio, trägt teure Kleidung und ist überhaupt ein bisschen eitel. Das spiegelt sich auch in seiner Arbeitsweise: Er benimmt sich wie ein 'Stenz'." Sein Gegenpart - und Kollege - wird dargestellt von Bayern-Original Joseph Hannesschläger ("Poppitz", "Der Schuh des Manitu"), den mit seiner Rolle viel verbindet: "Wir wiegen beide 150 Kilo und sind gleich groß", so Hannesschläger verschmitzt. "Natürlich steckt viel von mir in der Serie und in meiner Figur, in Form von inhaltlicher und textlicher Mitarbeit", sagt der TV-Star zu seinem Input vor und hinter der Kamera. In weiteren Rollen spielen Franz Xaver Kroetz (zuletzt in "Soko Kitzbühel" im ORF), Julia Thurnau, Karin Thaler, Marisa Burger, Max Müller, Gerd Lohmeyer, Andreas Maria Schwaiger und Thomas Stielner. Die Bücher stammen von Andreas Föhr und Thomas Letocha, Reinhard Donga, sowie Johannes Dräxler und Remy Eyssen. Regie führten Wilhelm Engelhardt, Dieter Kehler und Gudrun Scheerer.

In den weiteren Episoden (jeweils Samstag, ca. 22.00 Uhr, ORF 2) sind u. a. Gaststars wie Christine Neubauer, Wolfgang Maria Bauer, Barbara Schöne, Hans-Michael Rehberg, Carin C. Tietze, Eleonore Weisgerber, Nicolaus Paryla und Patrick Wolff zu sehen.

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