Kurt Krenn in NEWS:"Lasse mich nicht entmachten!"

St. Pöltner Bischof wehrt sich vom Krankenbett aus gegen Ablöse-Gerüchte

Wien (OTS) - St.Pöltens Diözesanbischof Kurt Krenn macht es in einem Interview in der heute Mittwoch erscheinenden jüngsten Ausgabe von NEWS unmissverständlich klar: Wenn im Mai sein Weihbischof Heinrich Fasching mit Erreichen des 75. Lebensjahres in Pension geht, wird Krenn beim Papst erneut um einen Weihbischof ansuchen - nicht aber um einen Bischofskoadjutor mit Nachfolgerecht. Krenn: "Einen Koadjutor will ich nicht. Das würde ich auch dem Papst so sagen:
Heiliger Vater, es ist vielleicht besser mit einem Weihbischof." In dieser Strategie lasse er sich auch durch die Kardinäle Schönborn und Ratzinger, die, so römische Quellen, für St.Pölten eine Koadjutoren-Lösung anstreben, nicht beirren. Krenn: "Blödsinn! Es wird sich da weder ein Ratzinger noch ein Schönborn einmischen!"

Noch befindet sich Diözesanbischof Kurt Krenn nach einer schweren Virusinfektion in Spitalsbehandlung im Krankenhaus St.Pölten, das er vermutlich am Ende dieser Woche verlassen kann. Spekulationen, etliche jüngste Aufreger in der Diözese - vom ungeklärten Tod eines Priesterseminaristen bis zur Internet-Kinderporno-Affäre im St.Pöltner Priesterseminar und den Gerüchten, Rom wolle Krenn durch die Entsendung eines Koadjutors nun teil-entmachten - wären dem Diözesanbischof zuviel geworden, wischt Krenn vom Tisch: "Ja, ich weiß, es hat sogar geheißen, ich läge schon im Sterben. Ein Schmarren! Ich bin fit, ich werde alles bewältigen. Niemand braucht sich Sorgen machen."

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