SP-Haider: 1-malige Auszahlung des Wertausgleichs sollte auf niedrigere Pension vorbereiten

Bundesregierung beschwindelt Pensionisten nach Strich und Faden

Auf eine besondere Perfidie bei den Pensionskürzungen der schwarz-blauen Bundesregierung weist SPÖ-Chef DI Erich Haider hin: "Der Wertausgleich als Inflationsabgeltung für 2003 wurde letztes Jahr bereits im August für die Monate September bis Dezember ausbezahlt. Das heißt, September, Oktober, November und Dezember bekamen die Pensionisten bereits weniger. Damit sollte der Unterschied zur Jänner-Pension, die jetzt abermals geringer ausfällt, nicht so augenscheinlich sein. Damit wollte man die Pensionisten bereits auf eine niedrigere Pension im Jänner vorbereiten und so für dumm verkaufen."

"Es gibt aber trotzdem genug Menschen, die diesen Schwindel durchschauen und genau nachrechnen. Sie haben ihre Jänner-Pension 2003 mit der des Jahres 2004 verglichen und festgestellt, dass die Differenz zwischen diesen beiden Pensionen natürlich viel deutlicher als zwischen Dezember 2003 und Jänner 2004. Um genau diesen Umstand zu verschleiern, hat die Regierung reagiert: Mit einem Riesenaufwand musste nach einem Anruf aus dem Ministerium in der PVA die EDV umgestellt werden, damit der sonst monatlich zahlbare Wertausgleich den PensionistInnen im August auf einmal überwiesen werden konnte", zeigt Erich Haider auf.

"Diese Regierung versucht permanent, den Pensionisten Sand in die Augen zu streuen und lügt sie eiskalt an, wenn sie ihnen weismachen will, die jetzigen Pensionskürzungen sei einzig auf die Erhöhung des Krankenversicherungsbeitrages zurückzuführen. Tatsache ist, dass Teuerung und Inflation nicht abgegolten werden, drohende Selbstbehalte beim Arztbesuch und weitere Verschlechterungen im Gesundheitssystem die Pensionisten abermals mehr Geld kosten werden und ihre Kaufkraft weiter schrumpft", so LH-Stv. Erich Haider.

"Die SPÖ wird in den nächsten Wochen nichts unversucht lassen, um die Menschen über diesen Pensions-Murks zu informieren, der unweigerlich in die Armutsfalle führen wird.
Wir werden unser Pensionsvolksbegehren von 22. bis 29. März mit aller Kraft durchführen, um zu demonstrieren, dass wir uns mit dieser Ungerechtigkeit nicht abfinden und wir werden dafür sorgen, dass dieser Fehler beseitigt wird", so Haider abschließend.

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