Vor zehn Jahren ist Heinz Lehner zum Floridsdorfer Bezirksvorsteher gewählt worden

Wien (SPW-K) - Groß wird nicht gefeiert im Büro des Floridsdorfer SPÖ-Bezirksvorstehers Ing. Heinz Lehner anlässlich seines zehnjährigen Amtsjubiläums. Gearbeitet wird wie an jeden anderen Tag. "Wir setzen uns nur ein bisschen zusammen und plaudern über die letzten zehn Jahre", sagt Lehner. Er trat am 2.Februar 1994 sein Amt als Floridsdorfer Bezirksvorsteher an.

In seiner Amtszeit ging es vor allem um die Realisierung der Stadterweiterung entlang der Brünner Straße. Die wesentlichen Entscheidungen wurden bereits früher getroffen. Die Aufgabe Lehners war es, die unterschiedlichsten Standpunkte der Anrainer unter einen Hut zu bringen. Dabei kam ihm sein Gespür für Menschen zugute. Eine Gabe, die auch SPÖ-Landesparteisekretär Harry Kopietz an Lehner schätzt: "Ich kenne und schätze ihn als einen Bezirkspolitiker, der wie kein anderer auf die Menschen zugehen kann und für ihre Interessen eintritt. In diesem Sinne gratuliere ich ganz herzlich zum Amtsjubiläum und wünsche noch viele weitere erfüllende Jahre im Dienste der Floridsdorfer Bevölkerung."

Als eines seiner wichtigsten Projekte der Vergangenheit nennt Lehner das neue Gymnasium in der Gerasdorfer Straße. "In Floridsdorf gibt es relative wenig AHS-Plätze. Dieses Manko ist durch die neue Schule etwas abgeschwächt worden", sagt Lehner und erinnert sich auch an die Zeit, als das Schulschiff auf der Donau geplant wurde. "Damals gab es massive Bedenken. Einige Eltern hatten sogar Angst, ihre Kinder würden ertrinken". Heute sind die Plätze im Schulschiff heiß begehrt.

Besonders stolz ist Lehner auch auf das Radwegenetz in Floridsdorf. "Der Bezirk ist ziemlich flach, also ideal zum Fahrrad fahren. Außerdem habe ich als erster Bezirksvorsteher das Rad fahren gegen die Einbahn gefördert", erinnert sich Lehner. Untersuchungen bestätigen die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme. In Straßen, in denen Rad fahren gegen die Einbahn erlaubt ist, hat es bis jetzt keinen einzigen Unfall mit Radlern gegeben.

In Zukunft will sich Lehner weiter um die Ansiedlung von High-Tech Unternehmen im Bezirk bemühen. Der weltgrößte "Klima-Windkanal" steht jetzt in Floridsdorf. "Er soll als Startrakete für die Ansiedlung weiterer Betriebe dienen, vor allem am ehemaligen SGP-Gelände in der Siemensstraße. Damit sollen Arbeitsplätze geschaffen werden, damit die Floridsdorfer nicht aus dem Bezirk pendeln müssen", sagt Lehner.

Die Stadterweiterung will der Floridsdorfer Bezirksvorsteher nur noch in geringem Ausmaß betreiben. Der Grünraum, der bis ins Bezirkszentrum reicht, soll erhalten bleiben. "Stammersdorf und Jedlersdorf sind Heurigengegenden - ich werde alles daran setzen, diese Dorfcharaktere zu bewahren und das Zusperren von Heurigen zu verhindern", sagt Lehner. In Zusammenarbeit mit Niederösterreich ist es bereits gelungen, die Gegend um den Bisamberg zu attraktivieren.

Lehner begeht sein Zehn-Jahres-Jubiläum aber auch mit etwas Wehmut: das Geschäftesterben, das viele Wiener Geschäftsstraßen betrifft, macht auch vor der Floridsdorfer Hauptstraße weiterhin nicht halt. "Da ist die Konkurrenz der Einkaufszentren zu groß. Die Mieten in den verwaisten Geschäften sind nicht attraktiv genug, um Nachmieter zu finden", erklärt der Bezirksvorsteher. Wehmütig stimmt ihn auch, dass der Baubeginn der U6-Verlängerung nach Stammersdorf noch nicht fest steht und das es noch keine konkreteren Pläne für eine Nordost Umfahrung Wiens gibt.

Ans Aufhören denkt Lehner nach zehn Jahren nicht. "Ich glaube, man braucht eine gewisse Anlaufzeit, um gute Arbeit leisten zu können -jetzt bin ich so gut drinnen. Wenn es die Floridsdorferinnen und Floridsdorfer wollen, werde ich auch die nächsten Jahre weiter für sie arbeiten", erklärt Lehner. (Schluss)

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