Rosenkranz: Schächten ist schlimmste Tierquälerei

Wien, 2004-02-01 (fpd) - Massive Kritik an der heute durchgeführten Massenschächtung von 350 Schafen in einem Kottingbrunner Schlachthof übt die Landesparteiobfrau der FPÖ-NÖ, Barbara Rosenkranz. Gemeinsam mit zahlreichen freiheitlichen Funktionären nahm die FPÖ-Abgeordnete am Vormittag an einer Kundgebung gegen diese Tierquälerei in Kottingbrunn teil. ****

"Es ist in der heutigen Zeit unglaublich, dass unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit und mit Genehmigung der Behörden Tierquälerei der schlimmsten Art betrieben wird. Wir Freiheitlichen haben uns immer für ein Verbot des Schächtens ausgesprochen, während ÖVP, SPÖ und die Grünen mit dem Schächten offensichtlich kein Problem haben", führte Rosenkranz aus.

"Wir Freiheitlichen teilen den Standpunkt der Tierschutzorganisationen. Es darf keinen 2-Klassen-Tierschutz geben. Denn jeder, der ein Tier auf diese grausame Weise tötet und sich nicht auf seine Religion berufen kann, begeht eine Straftat und kann wegen schwerer Tierquälerei verurteilt werden.

Es ist technisch überhaupt kein Problem, die Tiere zu betäuben, bevor man ihnen die Kehle durchschneidet. Und das ist laut zahlreichen islamischen Religionswissenschaftlern auch durchaus mit deren Glaubensregeln vereinbar", erklärte Rosenkranz.

"Wir Freiheitlichen werden jedenfalls weiterhin vehement für den Tierschutz und gegen das Schächten eintreten. Im bundeseinheitlichen Tierschutzgesetz muss das verpflichtende Betäuben vor der Schlachtung festgelegt werden. Sonst wird es von unserer Seite keine Zustimmung dazu geben", so Rosenkranz abschließend.

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