Ambrozy will mehr Rechte für Kinder

Ambrozy: Kinder und Jugendliche müssen stärker berücksichtigt, stärker beteiligt werden

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Spitzenkandidat der Kärntner Sozialdemokraten, Peter Ambrozy, will die Rechte der Kinder in Kärnten ausbauen. "Die Kärntner Landesverfassung kennt keine speziellen Kinderrechte. Kinder sind aber selbst Träger von Grundrechten und wir wollen dieser Eigenständigkeit Rechnung tragen", erklärte Ambrozy am Samstag bei seinem Besuch des Bezirks Feldkirchen.

Es ist Aufgabe der Politik die Rechte der Menschen zu wahren und bestmöglich zu schützen. Mit der Aufnahme der Kinderrechte in die Landesverfassung will die Kärntner SPÖ Kinder und Jugendliche noch besser schützen, noch besser fördern und besser beteiligen. "Auf die Interessen von Kinder und Jugendlichen soll in allen Lebenslagen besondere Rücksicht genommen werden", stellte der SP-Spitzenkandidat fest und führte aus: "Ich will erreichen, dass Kinder bei allen Entscheidungen, die die Landesregierung trifft und von denen die Kinderinteressen berührt werden bestmöglich beteiligt werden".

"Wir haben es beispielsweise geschafft, dass Jugendliche bei den Gemeinderatswahlen schon ab 16 wählen durften und gesehen, dass dieses Angebot von den jungen Kärntnern ernst genommen und genutzt wird", sagte Ambrozy und ergänzte: "Jugendliche sollen noch stärker in den demokratischen Entscheidungsprozess eingebunden werden".

Ambrozy betonte, dass sowohl er, als auch Soziallandesrätin Gaby Schaunig, in den letzten Jahren mit ihren Kampagnen und ihrer Arbeit bewiesen hätten, dass für die SPÖ der Schutz der Jugend mehr als ein Lippenbekenntnis ist. "Wir sehen das Jugendschutzgesetz hart aber herzlich, um den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten", so Ambrozy, der betonte, dass Jugendschutz auch das Recht der jungen Kärntnerinnen und Kärntner ist.

Soziallandesrätin Schaunig-Kandut unterstrich, dass Wirtschaftsreferent Karl Pfeifenberger längst dringend gefordert sei, als Gewerbereferent härter durchzugreifen, wenn Gewerbetreibende bewusst wiederholt gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. "Hier fehlt mir allerdings der Glaube an das nötige Bewusstsein des Wirtschaftsreferenten für den Jugendschutz, denn Wirtschaftsreferent Pfeifenberger ist wiederholt nicht tätig geworden, obwohl es dringenden Handlungsbedarf gegeben hätte", kritisierte Schaunig und ergänzte: "Auch aus diesem Grund ist es Zeit für eine Wende zu einer modernen, verlässlichen und menschlichen Politik". (Schluss)

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