Grüne nehmen Parteienförderung und betreiben Wählertäuschung

Klagenfurt, 2004-01-31 (fpd) "Die Grünen ziehen durchs Land und erklären, sie hätten saubere Hände, da sie keine Parteienförderung in Anspruch nehmen. Dies ist jedoch eine glatte Lüge, denn die Grünen beziehen, so wie alle anderen Parteien, Parteienförderung, wenn sie in den politischen Gremien vertreten sind", sagte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz.

Strutz verweist darauf, dass die Grünen in Klagenfurt mit Spitzenkandidat Holub Klubstatus genießen und sehr wohl Förderung in Anspruch nehmen und Holubs Wahlkampf aus der Parteienförderung finanziert wird. Darüber hinaus würden die Grünen aus der österreichischen Parteienförderung Millionenbeträge, die direkt nach Kärnten fließen, erhalten. "Die Kärntner Grünen waren sogar anlässlich ihrer Kandidatenpräsentation besonders stolz darauf, dass die Grüne Bundespartei besonders viele finanzielle Mittel für den Wahlkampf nach Kärnten fließen lässt", sagte Strutz. Jetzt durchs Land zu ziehen und zu sagen man habe saubere Hände, da man keine Parteienförderung in Anspruch nehme, sei glatte Wählertäuschung.

Wählertäuschung sei es ebenso, wenn Eva Glawischnig in Kärnten kandidiere, obwohl sie das Zentrum ihrer Lebensinteressen in Wien habe. Glawischnig sei nicht nur in Wien gemeldet und gehe ihrer geregelten Arbeit in Wien nach, sondern habe auch bei der Nationalratswahl auf einem grünen Mandat für Wien kandidiert. Sie sitze auch auf einem Wiener Mandat im Österreichischen Parlament. "Wie ist das mit einer Kandidatur für die Landtagswahl in Kärnten vereinbar?", fragt Strutz heute.

Der freiheitliche Landesparteiobmann verweist auch darauf, dass Glawischnig im Wahlkreis 1 Klagenfurt kandidiert, obwohl sie in Seeboden gemeldet ist. Nicht einmal das stimme überein. "Die Grünen wollen die Kärntner Wähler für dumm verkaufen und betreiben unverschämte Wählertäuschung", sagte Strutz heute.

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