ARBÖ: Staus auf dem Weg in die Ferien! (Teil 2)

Auch Tirol blieb von Verkehrslawine nicht verschont

Wien (OTS) – Nachdem in Vorarlberg, Salzburg, Niederösterreich und Bayern der Urlauber- und Wochenendreiseverkehr voll einsetzte, traf die Verkehrslawine auch Tirol. Seit 09:30 Uhr kam man auch auf Hauptverbindungen, wie der A12, A13, und B179 nur sehr langsam vorwärts.

Auf der A12, Inntalautobahn staute es sich, Richtung Innsbruck,
bei der Ausfahrt Wiesing. Rund 2 Kilometer betrug der Rückstau auf der A12. Zahlreiche Skiurlauber machten sich auf den Weg ins Zillertal. Das merkte man auch an den Stauungen, die der ARBÖ-Informationsdienst auf der B169, Zillertal Bundesstraße, in beiden Richtungen, im gesamten Verlauf meldete. Auf der A12 stand man weiters, Richtung Wörgl, an der Ausfahrt Kufstein/Süd, bis zu 2 Kilometer im Stau. Im weiteren Verlauf gab es 10 Kilometer zähen Kolonnenverkehr, Richtung Deutschland, vor dem ehemaligen Grenzübergang Kiefersfelden.

Auch die B179, Fernpass Bundesstraße war zur Gänze ausgelastet. „Vor dem Lermoosertunnel, sowie dem Grenztunnel Vils/Füssen wurde der Verkehr nur mehr blockweise abgefertigt“, berichtet ARBÖ-Verkehrsexperte Thomas Woitsch. Richtung Deutschland ging es über den gesamten Fernpass nur äußerst zäh voran.

Zwischen dem Berg-Isel-Tunnel und Innsbruck/Ost, behinderte außerdem auf der A13, Brennerautobahn, ein Unfall den Verkehr. Richtung Brenner ereignete sich ein Auffahrunfall, in den, nach ersten Meldungen, vier Fahrzeuge, verwickelt waren. Rasch baute sich ein Rückstau auf , der bis Hall/West reichte.

Nicht nur in Tirol nahmen die Staus zu. Auch in Vorarlberg betraf der anhaltend starke Reiseverkehr, immer mehr Hauptverbindungen. So zum Beispiel musste der Verkehr auf der S16, Arlberg Schnellstraße, zwischen Wald und Dalaas, vor dem Dalaasertunnel, sowie ab Landeck, vor dem Pianner- und dem Perjentunnnel, blockweise abgefertigt werden. Der ARBÖ-Informationsdienst meldete, Richtung Deutschland erhebliche Behinderungen.

Insgesamt 145 Kilometer Stauungen in Bayern=

Wie der ARBÖ-Informationsdienst berichtete, war Bayern, sowie das gesamte Inntaldreieck vom Reiseverkehr unserer deutschen Nachbarn besonders in Mitleidenschaft gezogen worden.
Zwischen München und Kufstein gab es auf einer Länge von rund 80 Kilometern erhebliche Stauungen, in Fahrtrichtung Österreich. Zahlreiche deutsche Urlauber nutzten das Wochenende um in Österreich Ski zu fahren. Auch in der Gegenrichtung standen die Fahrzeuge auf der A93, Verbindung Rosenheim-Kufstein, im gesamten Verlauf, auf einer Distanz von 25 Kilometern immer wieder still. Richtung München gab es auch auf der A8 auf einer Länge von rund 40 Kilometern zähen Kolonnenverkehr. Eine leichte Entspannung meldeten die ARBÖ-Verkehrsexperten von der A96, Verbindung Memmingen-Bregenz. Die Stauungen vor der Grenze Lindau lösten sich gegen 11:00 Uhr auf. Alles in Allem jedoch ist dieser Samstag ein schlimmer Tag für zahlreiche Autofahrer.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Telefonnummer 89 12 17, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf der Seite 431.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Woitsch
Tel.: (++43-1) 89121-7
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