Prammer zu Unisex-Debatte: Seriösere Herangehensweise wäre wünschenswert

Wien (SK) Zu der heute in der Tageszeitung "Der Standard" neuerlich ausgelösten Debatte um die Unisex-Beiträge bei Versicherungen sagte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer, dass eine "seriösere Herangehensweise an das Thema wünschenswert wäre". So müsse man neben der Lebenserwartung auch andere Kriterien, wie zu Beispiel die Lebensweise heranziehen. "Frauen haben nicht nur eine höhere Lebenserwartung, sondern sind aufgrund ihres größeren Gesundheitsbewusstseins auch weniger häufig krank. Das entlastet die Versicherungen", betonte Prammer am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Jedenfalls zeigt die Debatte wieder klar, wie wichtig eine Initiative auf EU-Ebene ist. Die unterstützende Stimme der Frauenministerin, die sich für die Interessen der Frauen einsetzen sollte, vermisse ich allerdings auch in dieser Angelegenheit schon die längste Zeit", so Prammer abschließend. (Schluss) up

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