FP-Madejski: Verkehrsdienstevertrag zwischen Wien und ÖBB trotz zu geringer Dotierung begrüßenswert

S-Bahnausbau im TEN-Knotenpunkt Wien notwendiger denn je

Wien, 30.01.04 (fpd) – Die Wiener Freiheitlichen begrüßen den heute im Gemeinderat beschlossenen Vertrag zwischen der Stadt und den Bundesbahnen, der die Finanzierung der von den ÖBB erbrachten Dienstleistungen auf Wiener Grund und Boden regelt. Er stellt eine solide Basis für die Attraktivierung des Schnellbahnnetzes in und um Wien dar, was vor allem im Hinblick auf die EU-Erweiterung von großer Bedeutung ist, erklärte heute Verkehrssprecher LAbg. Dr. Herbert Madejski im Rahmen der Debatte.

Neben einem Zuschuss von 4,3 Mio. Euro jährlich werden für die Anschaffung neuer Triebwagengarnituren mit 1 Mio. Euro per anno unterstützt. Dieser Vertrag bilde die Basis für den Ausbau der S-Bahnlinien 7 und 80. Zusammen mit den Ausbaumaßnahmen auf den Strecken nach Pottendorf und Mistelbach werde hier Grundlagen für ein deutlich attraktiviertes S-Bahnnetz geschaffen.

Hier werde die Handschrift von Verkehrsminister Hubert Gorbach sichtbar, der umfangreiche Investitionen in die öffentlichen Verkehrsmittel deutlich mehr forciert als die früheren SPÖ-Verkehrsminister. So werden im Jahr 2004 1,1 Mia. Euro in die öffentlichen Verkehrsmittel gepumpt, während der letzte SPÖ-Verkehrsminister nur 900 Mio. Euro investiert hat.

Nach dem Auslaufend des Vertrages im Jahr 2007 solle jedoch Augenmerk darauf gelegt werden, dass die finanzielle Dotierung bei den nächsten Verhandlungen um ein gutes Drittel höher angesetzt wird als diesmal, betonte Madejski abschließend. (Schluß)am

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