Prokop: Im Jänner -6,6% arbeitslose Jugendliche unter 19 Jahren

10 Mio. Euro für Jugendbeschäftigung 2004

St. Pölten (NÖI) - Die Arbeitslosigkeit stieg im Jänner in Niederösterreich um +2,8% und blieb damit weiter unter dem Österreichwert von +2,9%. Bei den 15-19jährigen ist die Arbeitslosigkeit um -6,6% zurückgegangen, das ist ein Spitzenwert in Österreich. Das Lehrlingsauffangnetz, das nun auf 980 Plätze ausgeweitet wird, greift voll. Die Kursmaßnahmen, die auf die Lehrzeit angerechnet werden mit begleiteter aktiver Lehrstellensuche ermöglichen 8 von 10 jungen Menschen den Einstieg in die Berufswelt, stellt LH-Stv. Liese Prokop fest.****

Besorgniserregend ist die anhaltend schlechte Arbeitsmarktlage in Wien, wo die Arbeitslosigkeit im Jänner um +10%, bei den Jugendlichen sogar um +10,2% anstieg. "Die schlechte Wirtschaftslage in Wien wirkt sich voll auf NÖ aus. Im regionalen Vergleich sieht man deutlich, dass im Industrieviertel und im Weinviertel die Problemlage durch den Einbruch am Wiener Arbeitsmarkt verschärft wird. Jeder 3. Arbeitslose im Bezirk Mödling wurde in Wien arbeitslos, in Korneuburg ist es sogar jeder 2. Arbeitslose", erläutert Prokop.

Der Anstieg der arbeitslosen 19-25jährigen betrug +9,4% in Niederösterreich. "Damit sind wir zwar unter den besten 4 Bundsländern, aber jeder arbeitslose Jugendliche ist zuviel. "Umso wichtiger" so Prokop, "sind die punktgenauen Maßnahmen in der Pröll-Prokop-Jobinitiative mit Schwerpunkt auf Jugendbeschäftigung. Wir investieren 2004 neuerlich 10 Mio. Euro in die Beschäftigung und Qualifizierung von 2000 arbeitslosen Jugendlichen." Einerseits werden Ausbildungen bis zum Facharbeiter gefördert und andererseits erhalten Jugendliche die Chance in einem 9 monatigen Dienstverhältnis die so wichtigen ersten Berufserfahrungen zu sammeln. Das macht die jungen Menschen fit für den Arbeitsmarkt. Ansprechstellen sind der Verein Jugend & Arbeit sowie die regionalen AMS Geschäftsstellen.

"Die Anzeichen einer konjunkturellen Erholung werden erst mit einiger Verzögerung auch am Arbeitsmarkt spürbar werden. Daher müssen wir auch 2004 konsequent den erfolgreichen niederösterreichischen Weg in der aktiven Arbeitsmarktpolitik verfolgen", erklärt Prokop abschließend.

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Mag. Barbara Komarek (Büro LHStv. Liese Prokop)
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