Amon: Kuntzl hat Gesetzesentwurf scheinbar nicht einmal gelesen

SPÖ-Familiensprecherin gibt Unterstützung bei Argumentation gegenüber kritischen Teilen in der Wirtschaft

Wien, 30. Jänner 2004 (ÖVP-PK) "Mit großem Bedauern stelle ich fest, dass die ehemalige SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl den Gesetzesentwurf zum Recht auf Teilzeit scheinbar nicht einmal gelesen hat", sagte heute, Freitag, ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon, "denn sonst hätte sie festgestellt, dass sich gegenüber dem Begutachtungsentwurf praktisch nichts geändert hat." ****

Während sich der ÖAAB mit sozialpolitischen Meilensteinen wie etwa der Vereinbarkeit von Familie und beruflicher Karriere beschäftige, habe die SPÖ das Nein-Sagen zum politischen Programm erhoben. "Gerade Kuntzl als Familiensprecherin ihrer Partei müsste um die Wichtigkeit derartig zentraler Fragen der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts Bescheid wissen", stellte Amon klar.

Amon gehe davon aus, dass das Recht auf Teilzeit noch im Februar im Ministerrat beschlossen werde und im Frühjahr in Kraft trete. "Ich bin Andrea Kuntzl aber sehr dankbar, dass sie den vorliegenden Entwurf als Kniefall gegenüber der Wirtschaft sieht, denn das erleichtert uns die Argumentation gegenüber kritischen Teilen in der Wirtschaft", so Amon abschließend.

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