Ferrero zum Aufkleben: Darabos fragt: Was kommt als nächstes?

Über politische Inhalte verraten die Briefmarken nichts

Wien (SK) "Heute beglückt Ferrero-Waldner die
ÖsterreicherInnen mit Briefmarken für den wenig anspruchsvollen Geschmack, was kommt morgen?", fragt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos, "etwa Ferrero-Häferln, Ferrero-Pickerln und Ferrero-Luftballons?" Darabos hält diese Art von politischer Werbung - die noch dazu "sündteuer" ist und nicht einmal eine Woche nach Unterzeichnung des Fairness-Abkommens eine "gewisse Verhöhnung" darstelle - für ziemlich deplatziert. "Denn was erfährt der glückliche Empfänger von Ferrero-Briefen über die Präsidentschaftskandidatin?" Die relevanten Fragen wie Neutralität und künftige Sicherheitspolitik, sozialer Ausgleich, Demokratie und Machtbalance würden die Briefmarken unbeantwortet lassen, so Darabos am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Den Wert dieser Briefmarken schätzt Darabos "nicht besonders hoch" ein, "möglicherweise sehen das eingefleischte Philatelisten anders, die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher wird jedenfalls über diese neue Art der politischen Auseinandersetzung nicht in Jubel ausbrechen". (Schluss) se

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