Lackner: "Die SPÖ ist Garant für die Aufrechterhaltung des solidarischen Gesundheitssystems"

Wien (SK) Zwar sei das österreichische Gesundheitssystem ein gutes und müsse nicht neu erfunden werden, dennoch komme die SPÖ nicht umhin, einige Verbesserungen zu fordern und zu präsentieren, betonte SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner am Donnerstag Abend bei einer Podiumsdiskussion. Faktum sei, dass derjenige, der krank sei, auch zahlen müsse und dies sei ungerecht, so Lackner, der unterstrich, dass die SPÖ eine Ausweitung von Selbstbehalten energisch ablehne. Für die SPÖ stehe ein gleicher Zugang zur Gesundheitsversorgung für alle im Vordergrund, so der SPÖ-Gesundheitssprecher, denn Gesundheitspolitik dürfe nicht auf dem Rücken der Schwächsten gemacht werden, sondern müsse vielmehr dazu beitragen den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Lackner: "Die SPÖ ist Garant für die Aufrechterhaltung des solidarischen Gesundheitssystems". ****

Wichtig sei es, sowohl quantitative als auch qualitative Gesundheitsziele für die nächsten Jahre festzulegen, so Lackner. -"Gleiche Beiträge für gleiche Leistungen, sowie stärkere Patientenrechte müssen hierbei im Vordergrund stehen". Eine klare Absage erteilte Lackner dem Ruf nach Spitalsschließungen, vielmehr sollte auch gemeinsam daran gearbeitet werden, Akutbetten in Pflegebetten umzuwandeln, "denn eine neue Alterstruktur erfordert in diesem Bereich sicherlich ein Umdenken." "Das Angebot der SPÖ, bei einer umfassenden Gesundheitsreform mitzuarbeiten steht, unsere Ziele allerdings auch: eine Stärkung des sozialen Zusammenhalts in unserer Gesellschaft, sowie die Aufrechterhaltung der solidarischen Finanzierung des Gesundheitssystems", schloss Lackner. (Schluss) rr

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006