ÖBB und Stadt Wiener Neustadt starten Unterführungsprojekt

Sicherheit durch moderne Verkehrslösung

Am Freitag, 30. Jänner 2004, erfolgte der offizielle Baustart zur Neuerrichtung der ÖBB-Unterführung "Kollonitschgasse" in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes Wiener Neustadt.
Mit einem symbolischen Spatenstich wurde durch Bürgermeister Traude Dierdorf, DI Bernard Schweighofer und Prof. DI Leo Klosterer, beide verantwortlich für Planung und Ausführung, sowie DI Alfred Gruber von Seiten der ÖBB Infrastruktur, wird ein Projekt gestartet, das durch Technik und Know-how eine optimale Verkehrslösung bietet. Die Gesamtkosten betragen rund 4 Mio. Euro und werden je zur Hälfte zwischen Stadtgemeinde Wiener Neustadt und dem Bund aufgeteilt. Der ÖBB Infrastruktur Geschäftsbereich Fahrweg wird die Arbeiten, die voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen sein werden, durchführen.

Sicherheit durch moderne Verkehrslösung

Die neuralgische Schnittstelle Schiene/Straße wird durch dieses partnerschaftliche Bauwerk "Kollonitschbrücke/Kollonitschgasse" völlig neu gestaltet, um die Herausforderungen der Zukunft sowohl im Schienen- als auch im Individualverkehr zu bewältigen. Einerseits entspricht die im Jahr 1931 errichtete Kollonitschbrücke heute nicht mehr dem immer größer werdenden Verkehrsaufkommen im Bereich der Schiene, andererseits bringt die Neunivellierung der Straße, mit Verbreiterung der Unterführung für Rad- und Gehwege eine moderne Verkehrslösung für die Bürger von Wiener Neustadt.

Bauprojekt "ÖBB-Unterführung Kollonitschgasse" im Detail

Nach einer eingehenden Planungs- und Prüfungsphase kann nunmehr in Abstimmung mit der Stadt Wiener Neustadt mit der Umsetzung des eisenbahnrechtlich genehmigten Bauprojekts begonnen werden. Die Bauarbeiten erfordern eine etwa einjährige Fahrbahnsperre der innerstädtischen Straßenverbindung Kollonitschgasse/Zehnergasse.

  • Zunächst erfolgt die Neuerrichtung der Brücke in vier Bauphasen. -Der Oberbau der Brücke mit der auf 14,10 Meter erweiterten lichten Spannweite wird an den heutigen Stand der Technik angepasst.
  • Zusätzlich wird auch westlich der Bahnstrecke eine Geh- und Radweg-Brücke, sowie östlich davon eine Gehwegbrücke samt Stiegenabgang in die Purgleitnergasse errichtet.
  • Die Stadt wird voraussichtlich ab Juni 2004 mit den Arbeiten an der Unterführung anschließen. Dabei wird die zweispurige Fahrbahn wegen der erforderlichen Durchfahrtshöhe von 4,50 Meter um ca. zwei Meter abgesenkt.

Zahlreiche Verbesserungen für Bevölkerung und Verkehrsteilnehmer

Den Ausführenden dieses Projekts ist bewusst, dass während der Arbeiten Verkehrsbehinderungen trotz aller Anstrengungen nicht ausgeschlossen werden können und ersuchen bereits zu Beginn der Arbeiten um Verständnis.
Mit Fertigstellung der Arbeiten für diesen wichtigen Verkehrsknotenpunkt erfolgt der Lückenschluss im Bereich der Lärmschutzwände. Durch das neue Bauwerk wird zudem die Lärmentwicklung durch Züge deutlich vermindert. Im Straßenbereich wird die Durchlässigkeit wesentlich erhöht, die Unfallgefahr deutlich gesenkt und eine optimale Anbindung des städtischen Radwegenetzes an den Hauptbahnhof Wr. Neustadt geboten. Weiters können Einsatzfahrzeuge und Busse hinkünftig die Unterführung problemlos passieren.

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ÖBB Kommunikation Niederösterreich
Mag. Johann Rankl
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