Oxonitsch zu Arbeitslosigkeit: "Wintertourismus auf Höhepunkt, Baubranche hat schwächste Phase!"

Zahlen belegen fehlende Investitionspolitik des Bundes

Wien (SPW-K) - "Wer sich differenziert mit der Entwicklung der Arbeitslosigkeit auseinandersetzt, weiß, dass sich derzeit der Wintertourismus und die damit verbundene Beschäftigung auf dem Höhepunkt befindet und die Baubranche saisonbedingt in ihrer schwächsten Phase. Und dass Wien kein Mekka des Skisports ist, wird wohl auch schon der Wiener ÖVP aufgefallen sein", reagierte heute der Wiener SP-Klubchef, Christian Oxonitsch, auf Aussagen vom Wiener VP-Klubchef Mathias Tschirf. "Die unterschiedliche Entwicklung des Arbeitsmarktes in den anderen Bundesländern ist also auf saisonale Faktoren zurückzuführen." Die Zahlen seien aber auch ein Beleg dafür, dass Investitionen, die Baubranche und andere Wirtschaftsbereiche beleben, nur von Wien getätigt würden. "Der Bund hat sich dagegen aus einer gezielten Investitionspolitik längst verabschiedet." ****

Eine aktive Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik sei aber nach wie vor klare Aufgabe des Bundes -"das sollte endlich auch die Wiener ÖVP und auch ihr Klubchef auf Bundesebene, Wilhelm Molterer, zur Kenntnis nehmen", so Oxonitsch weiter. "So zu tun, als ob Wien exterritoriales Gebiet wäre und die Bundesregierung nur für den Arbeitsmarkt in den anderen Bundesländern zuständig wäre, ist angesichts der 300.000 arbeitslosen Menschen in ganz Österreich, mehr als fahrlässig." Anstatt politischer Häme, stünde es ÖVP und FPÖ in Wien besser an, sich im Interesse der Wiener Arbeitsuchenden gegen eine Politik der Bundesregierung zu wenden, die Wien und seinen Menschen offensichtlichen Schaden zufüge. "Denn die Wiener PolitikerInnen von ÖVP und FPÖ werden von den Wiener SteuerzahlerInnen bezahlt und sind diesen - und nicht ihren Parteizentralen - verpflichtet."

Wien sei nach wie vor das Bundesland, das die meisten Arbeitsplätze - insgesamt ein Viertel aller Jobs in ganz Österreich -biete: "In Wien sind die Chancen immer noch am größten sind, einen Job zu finden. Auch, weil Wien mit Abstand am aktivsten auf die vom Bund mit verursachten Probleme am Arbeitsmarkt reagiert hat", so Oxonitsch abschließend. (Schluss)

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