Sacher: LKW-Maut - Regionale Transitfahrverbote und verstärkte Verkehrskontrollen sofort umsetzen

Zahlen und Fakten des Verlagerungsverkehrs müssen auf den Tisch

St. Pölten, (SPI) - Die Umsetzung eines sofortigen Maßnahmenbündels gegen den ,seit der Einführung der LKW-Maut, verstärkten Verlagerungsverkehr auf das untergeordnete Straßennetz fordert gemeinsam der SPNÖ Verkehrssprecher LT-Präs. Ewald Sacher und die sozialdemokratischen Landtagsabgeordnete aus den Bezirken vom zuständigen NÖ Verkehrsreferenten, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, ein. "Die NÖ Bevölkerung ist über weite Teile des Landes mit einem massiv zunehmenden Verlagerungsverkehr konfrontiert. Zahlreiche Proteste der Menschen in den betroffenen Gemeinden zeugen davon. Dieser Zustand ist für die Betroffenen unhaltbar, deshalb fordern wir umgehend Aktionen, die rasch greifen und eine sofortige Erleichterung für die leidgeprüfte Bevölkerung bringen", so die SP-Mandatare unisono.****

"Als ersten Schritt aus diesem Maßnahmenpaket verlangen wir die detaillierte Bestandsaufnahme aller Verkehrsströme vom NÖ Verkehrsreferenten Pröll. Er soll die Zahlen und Fakten auf den Tisch legen und nicht, wie wir vermuten, über die besorgniserregenden Zahlen den Mantel des Schweigens legen, um Versäumtes zu kaschieren. Wir wissen, dass mit diesem Datenmaterial der verkehrsgeplagten Bevölkerung zwar noch lange nicht geholfen ist, jedoch wird man mit den Auswertungsergebnissen schnellstens und angemessen auf Veränderungen der Verkehrströme mit verkehrstechnischen Gegenmaßnahmen reagieren können. Dabei sollen alle Verkehrsexperten, -planer und Kapazitäten des Landes mithelfen, damit hier mit vereinten Kräften das Beste für die Menschen in diesem Land erreicht wird. Gleichzeitig ist es aber notwendig jetzt kurzfristig auch Taten folgen zu lassen. Regionale Transitfahrverbote - wo notwendig - sind nach unserer Ansicht unumgänglich. Zusätzlich soll der Ausbau der Güterterminals der rollenden Landstraße forciert werden und ganz wichtig: verstärkte Verkehrskontrollen seitens der Exekutive. Hier ist Bundesminister Dr. Strasser aufgerufen, seine Landsleute nicht in Stich zu lassen, sondern die teilweise sicherheitsgefährdenden LKWs aus den osteuropäischen Ländern aus dem Verkehr zu ziehen", fordern die SP-Abgeordneten.

"Niederösterreich droht in den kommenden Jahren ein enormer Anstieg des LKW-Verkehrs. Deshalb müssen wir jetzt und sofort reagieren, um einen Verkehrsinfarkt auf NÖ Straßen zu vermeiden. Mit einer weitblickenderen Verkehrspolitik in den letzten Jahren, stünden wir heute nicht vor derart großen Problemen. Das Bundesland Niederösterreich, aber vor allem die Menschen in diesem Land brauchen leistungs- und aufnahmefähige Verkehrsverbindungen, ansonsten wird eine ‚Verkehrshölle', zulasten der Umwelt und der Lebensqualität, auf NÖ hereinbrechen", so LT-Präs. Sacher abschließend.
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