Electronic-Cluster belebt Kärntner Wirtschaft

LH Haider: Mit Forschung und Entwicklung zum Erfolg

Klagenfurt (LPD) - Den enormen Aufschwung Kärntens im Bereich der Hochtechnologie betonte Donnerstag Abend Landeshauptmann Jörg Haider im Rahmen der Generalversammlung des "[micro]elecronic clusters" im Technologiepark Villach. Durch gezielte Initiativen bei Forschung und Entwicklung habe sich Kärnten zu einer innovativen und dynamischen Region mit ausgezeichneten Zukunftsperspektiven entwickelt.

Der [micro]electronic cluster ist ein seit fünf Jahren bestehendes Unternehmernetzwerk mit Sitz in Villach und zählt derzeit 93 Mitgliedsbetriebe. Sie ist eine Informations- und Innovationsplattform, die das vorhandene Know-how bündelt, weiterentwickelt, Benchmarketing betreibt und Qualitätsstandards sicher stellt. Weiters geht es um das Knüpfen internationaler Kontake und damit die Erschließung neuer Märkt, sagte "Cluster"-Obmann und Firma Wild-Austria-Geschäftsführer Hans Köstenbauer.

Wie Haider betonte, habe sich Kärnten als eines der Mikroelektronik-Zentren Österreichs etabliert. Der Landeshauptmann hob die intensive Unterstützung des Clusters durch das Land über den beim Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) angsiedelten Technologiefonds sowie durch die Partnerschaft des Landes bei zahlreichen Ausbildungs- und Bildungsinitiativen hervor. Unterstützt durch Investitionen und gezielte Initiativen des Landes - von den Fachhochschulen über die Universität Klagenfurt bis hin zur IT-HTL Villach und dem Lakeside Softwarepark in Klagenfurt - sei es gelungen, Kärnten auf der Skala der innovativsten Regionen auf Platz 23 unter 148 von der EU untersuchten Regionen und österreichweit auf Platz zwei zu bringen. Beim jährlichen Wachstum des Technologiesektors erreichte Kärnten laut einer Studie des Internationalen Benchmarking Clubs sogar den dritten Rang. Die Verlagerung der Automotiv-Kompetenz bei Infineon von Bayern nach Villach habe wesentlich mit diesen Kriterien zu tun gehabt, so Haider.

Im Elektronikbereich nehme Kärnten Platz eins bei den Beschäftigten bezüglich der Gesamtbeschäftigtenzahl ein. Im Rahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes werde die Qualitätsoffensive durch die Qualifizierung von Fachkräften unterstützt. Weiters strich der Landeshauptmann hervor, dass im Zeitraum von 1999 bis 2003 in Kärnten netto 5.400 neue Arbeitsplätze entstanden seien.
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