VP-Feldmann: "Danke, Herr Bürgermeister, für ihre Familienfreundlichkeit"

Gemeinderätliche Terminplanung ist eine Zumutung für alleinerziehende Abgeordnete

Wien (VP-Klub)- Dass der Herr Bürgermeister gerade am Tag der Zeugnisverteilung an Wiener Schulen eine Sitzungen des Wiener Gemeinderats anberaumt, sei ein deutliches Zeichen von Familienfeindlichkeit, insbesondere für sein fehlendes Verständnis für alleinerziehende Wiener Abgeordnete, kritisiert ÖVP-Wien LAbg. Barbara Feldmann.

"Erklären sie einmal ihren Kindern, warum sie gerade am Tag der Zeugnisverteilung nicht von der Schule abgeholt werden oder warum zumindest dieser Nachmittag nicht gemeinsam verbracht werden kann", fordert Feldmann den Bürgermeister auf. Dies sei heute für alleinerziehende Abgeordnete zum Wiener Gemeinderat unmöglich und die Enttäuschung bei ihren Kindern entsprechend groß.
Für Kinder sei eine solcher Tag etwas Besonderes und sie erwarten zu Recht, dass dies auch von ihren Eltern so gesehen werde. Dies sollte auch bei Politikern, deren Aufgabe es sein sollte, sich um Anliegen und Wohlergehen der Bevölkerung zu kümmern, Berücksichtigung finden. "Offenbar haben Sie, Herr Bürgermeister, von all dem keine Ahnung. Sie werden mit den alltäglichen Problemen alleinerziehender Mütter oder Väter ja nicht konfrontiert. Und in ihrem Beraterstab wohl auch niemand. Anders ist diese Terminfestsetzung nicht zu erklären. Dabei wäre aber gerade von einer Partei, die sich als sozial bezeichnet, zu erwarten, dass sie auf Anliegen und Bedürfnisse von AlleinerzieherInnen Rücksicht nimmt.
"Vielleicht könnten sie, Herr Bürgermeister, in Zukunft auch solche Anliegen, selbst wenn sie in ihren Augen ´Nebensächlichkeiten` sein sollten, bei der Terminplanung berücksichtigen", fordert Feldmann.

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