Goach kritisiert Kündigungen bei Voest-Stahlhandel

Klagenfurt(AK) -Die Arbeiterkammer kritisiert den geplanten Personalabbau bei der Voest Alpine Stahlhandel in Klagenfurt. "Uns sind keine Anzeichen für eine negative Geschäftsentwicklung bekannt. Offenbar ist die Kärntner Niederlassung das erste Opfer der Voest-Privatisierung", kritisiert Präsident Günther Goach und fordert die Rücknahme der beabsichtigten Kündigungen.
Der Voest-Stahlhandel in Klagenfurt sei ein produktives Unternehmen. "Schwerwiegende wirtschaftliche Gründe für die Kündigung von 20 Mitarbeitern liegen laut unseren Informationen nicht vor", betont Goach. Erst im September des Vorjahres habe der Geschäftsführer des Gesamtbetriebes betont, dass der Standort in Klagenfurt nicht gefährdet sei und man den Mitbewerbern am Markt nicht die Freude machen werde, an dieser Tatsache zu rütteln.
Die jetzt von der Voest angekündigten "strukturellen Maßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit am Stahlmarkt zu erhöhen, seien eine reine Rationalisierungsmaßnahme auf dem Rücken der Arbeitnehmer und offenbar ausschließlich eine Folge der Privatisierung des Gesamtunternehmens", kritisiert Goach. Er fordert die Verantwortlichen auf, den Standort der Voest-Stahlhandel in Kärnten zu erhalten und die geplanten Kündigungen zurückzunehmen.

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