258.370 Euro für weitere 17 NAFES-Projekte vergeben

Großteil der Projekte wurde von Vereinen initiiert

St. Pölten (NLK) - In Form eines Kooperationsvertrages zwischen
dem Land Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Niederösterreich beschloss die NÖ Landesregierung 1998 die Gründung der "Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Einkaufens in Stadtzentren" (NAFES). Seitdem unterstützt NAFES die Bemühungen von Gemeinden, städtisch geprägte Ortskerne finanziell zu fördern und deren wirtschaftliche Attraktivität zu erhöhen. Bewerkstelligt wird dies durch die Verbesserung der Infrastruktur, die verstärkte Kooperation der Betriebe, die Verbesserung des Branchenmixes sowie Werbemaßnahmen. Auf Empfehlung des NAFES-Beirates beschloss die NÖ Landesregierung kürzlich die weitere Vergabe von Mitteln in der Gesamthöhe von 258.370,72 Euro. Der 161.590,19 Euro betragende Landesbeitrag wird aus Rückflüssen der ÖKO-Sonderaktion in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen finanziert. Der Anteil der Wirtschaftskammer beträgt in Summe 32.218,03 Euro, die restlichen 64.462,50 Euro kommen vom "Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung" (EFRE). Mit dem genannten Betrag sollen insgesamt 17 Projekte, die sich mit Gesamtkosten von 881.821,43 Euro zu Buche schlagen, gefördert werden.

Zehn und damit der Großteil dieser Projekte werden von Vereinen initiiert und durchgeführt. Förderungsempfänger sind somit die Vereine "Krems die Stadt mit Zukunft" (Erhebung von Kaufkraftströmen), "Stadtmarketing Pöchlarn" (Standortprospekt und Branchenmixanalyse), "Moosbrunner Gewerbetreibende" (Gewerbetag, Werbetafel, Gewerbezeitung und Schaukasten), "Gesellschaft der Wirtschaft Stockerau" (Branchenmix- und Kundenstromanalyse), "Pro Wilhelmsburg Wirtschaft" (Aktion Einkaufsnacht), "City Club Amstetten" (Markisenanlage), "IG Melker Wirtschaft" (Einführung einer Bild- und Textmarke), "Pro Waidhofen an der Thaya" (Gemeinschaftswerbemaßnahmen), "Für Gloggnitz 2000plus" (Fahnen- und Transparentesystem) und "Werbegemeinschaft Kirchschlag" (Werbeaktion).

Die restlichen sieben Projekte werden von Städten und Marktgemeinden durchgeführt; und zwar von den Stadtgemeinden Amstetten (Erweiterung des Parkplatzes Innerer Graben), Ebreichsdorf (Gewerbeschau), Tulln (Errichtung von 49 Parkplätzen) und Hollabrunn (Errichtung eines Wochenmarktes) sowie von den Marktgemeinden Kottingbrunn (Errichtung eines Orientierungs- und Verkehrsleitsystems) Leobersdorf (Errichtung eines Parkleitsystems) und Hollenstein an der Ybbsitz (Errichtung von 54 Parkplätzen).

Weitere Informationen: Dr. Johanna Müller, Abteilung für Raumordnung und Regionalpolitik, Telefon 02252/9025; Mag. Karl Ungersbäck, Wirtschaftskammer NÖ, Telefon 01/534 66-1274.

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Abteilung für Raumordnung und Regionalpolitik
Dr. Johanna Müller
Tel.: 02252/9025

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