"tipp - Die Kulturwoche" am 1. Februar in ORF 2

Wiederaufnahme von "Ritter, Dene, Voss" am Akademietheater

Wien (OTS) - "tipp - Die Kulturwoche" berichtet am Sonntag, dem 1. Februar 2004, um 10.25 Uhr in ORF 2 unter anderem von folgenden kulturellen Ereignissen:

Nach(t)sicht: Wiederaufnahme von "Ritter, Dene, Voss" am Akademietheater

Regiestar Peter Zadek meinte einmal über das Bernhard-Stück: "Ritter, Dene, Voss" ist so kompliziert, dass man denkt, es findet nur ein kleines Publikum im Off-Theater. Aber Tausende Menschen hören sich die wahnsinnige, ausgefallene, verschrobene Unterhaltung zwischen den drei Geschwistern an." Zwischen 1986 und 1997 waren es mehr als 63.000 Zuschauer, die Claus Peymanns Inszenierung in Salzburg, Wien, Berlin, Essen, Hamburg, Antwerpen, Jerusalem und Prag gesehen haben. Mit dem Kultstück feiert der legendäre Burgtheaterdirektor jetzt sein Wien-Comeback. Anlass für die Wiederaufnahme - selbstverständlich in der Originalbesetzung von 1986 - ist der 15. Todestag von Thomas Bernhard am 12. Februar. ORF 2 widmet dem "negativen Staatsdichter" am 8. Februar ab 23.20 Uhr einen Themenabend - zu sehen als Premiere:
"Der Realitätenvermittler", eine Dokumentation über Karl Ignaz Hennetmair, der in den siebziger Jahren eng mit Bernhard befreundet war und über alle Begegnungen akribisch Tagebuch geführt hat. Der Bernhard-Schwerpunkt setzt fort mit den zwei Porträts "Die Ursache bin ich selbst" (0.15 Uhr) und "Monologe auf Mallorca" (1.00 Uhr). Am Montag, dem 9. Februar, steht um 0.20 Uhr in ORF 2 der Spielfilm "Der Umweg" auf dem Programm. In Radio Ö1 beginnt ein umfassender Bernhard-Schwerpunkt am 2. Februar - mit Rudolf Habringer, der aus seinem Werk "Thomas Bernhard seilt sich ab" (21.00 Uhr) liest.

Alte Meister: Ausstellung "Brecht & Piscator" im Theatermuseum

Bertolt Brecht und Erwin Piscator - zwei Persönlichkeiten, die das deutsche Theater der Zwischenkriegszeit maßgeblich beeinflusst haben. Im Berlin der zwanziger Jahre entwickelten sie ihr "episches Theater", eine Mischung aus traditionellen Theaterformen mit theaterfremden Darstellungsmitteln, wie dem jungen Medium Film. Die Aufforderung des Zuschauers zur Veränderung der Welt war das erklärte politische Ziel ihres Bühnenkonzepts. In der Ausstellung wird die Entstehung des "epischen Theaters" anhand von Fotos, Bühnenmodellen sowie Film- und Tondokumenten gezeigt. Eine Filmreihe im Wiener Metrokino ergänzt die umfangreiche Schau.

Verborgene Schätze: Bildband mit bisher unveröffentlichten Fotos von Marilyn Monroe

Sie war eine der meistfotografierten Frauen der Welt: Marilyn Monroe. Mehr als 40 Jahre nach ihrem Tod kommt jetzt ein Prachtband mit Fotos aus Monroes New Yorker Zeit heraus. Die Bilder stammen aus dem Nachlass des Monroe-Freundes und Fotografen Sam Shaw. Von ihm stammt auch das berühmte Foto der Schauspielerin im weißen Kleid auf dem Lüftungsschacht der New Yorker U-Bahn.

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