VP-Tschirf: Dramatischer Anstieg der Arbeitslosigkeit in Wien

98 Prozent des gesamtösterreichischen AL-Anstiegs entfallen auf Wien

Wien (VP-Klub) Während in Bundesländern unter einer ÖVP-Verwaltung die Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres um bis zu über 5 Prozent zurückgedrängt werden konnte, stieg sie in Wien weiter dramatisch an. Ein Plus von satten 10 Prozent gegenüber dem Jänner des Vorjahres sprechen eine eindeutige Sprache. Besonders kritisch ist die Situation bei den Frauen in Wien. Hier ist sogar ein Plus von 11,3 Prozent zu verzeichnen. Insgesamt gingen etwa 98 Prozent des Arbeitslosenanstiegs in Österreich auf das Konto Wiens, stellt ÖVP-Wien Klubobmann LAbg. Matthias Tschirf kritisch fest.

Das von der ÖVP verwaltete Bundesland Steiermark könne hingegen auf eine Verringerung um 4 Prozent, bei der Männerarbeitslosigkeit sogar um mehr als 5 Prozent, stolz sein. Und Tschirf weiter: " Warum schaffen andere Bundesländer den Aufschwung und Wien nicht? Es liegt doch auf der Hand, dass die Flaute in Wien hausgemacht ist. Wenn Bürgermeister Häupl weiterhin seine Hände in den Schoß legt, selbstzufrieden Ballveranstaltungen eröffnet und gebetsmühlenartig dem Bund die Schuld zuschiebt, so handelt er geradezu grob fahrlässig". Häupl habe jetzt alles daran zu setzen, um arbeitsplatzschaffende Investitionen in Wien anzukurbeln. Auch ein weiteres Abwandern von Betrieben gelte es zu verhindern.

"Durch ständiges Krankjammern und Schuldzuweisungen wird in Wien kein einziger Arbeitsplatz geschaffen. Die SP-Stadtverwaltung darf nicht weiterhin wohlgefällig in den Tag hinein leben, sie muss endlich Aktivitäten in Sachen Konjunkturbelebung setzen", fordert Tschirf.

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