Bleckmann: Universität: "Diese Proteste sind die falsche Wahl der Mittel"

"Wir wollen eine moderne wettbewerbsfähige Universität, die sich auch international sehen lassen kann"

Wien, 2004-01-29 (fpd) - "Die Proteste, die derzeit an der Universität stattfinden, sind einfach die falsche Wahl der Mittel", meinte heute FPÖ-Wissenschaftssprecherin. Abg. Dr. Magda Bleckmann im Zuge der Dringlichen Anfrage.****

"Die Opposition will nicht darüber reden, was deren Vorfeldorganisationen an den Universitäten machen. Sie wollen nicht über Gewalt an der Universität reden. Man kann sich nur vor solchen radikalen Studenten fürchten, die die SPÖ-Vorfeldorganisation eingeladen hat. Das ist der echte Skandal, der stattgefunden hat", kritisierte Bleckmann.

Bei den ganzen Protesten, die stattfinden, seien eben die Studentenvertreter von Rot und Grün federführend. "Dabei nimmt die dunkelrot-grüne ÖH, auch die fleißigen Studenten in Geiselhaft. Gerade die fleißigen Studenten haben aber keine Zeit für diese Proteste. Und diese Proteste werden auch gegen den Willen der Studierenden umgesetzt", so Bleckmann weiter.

Der Rektor habe natürlich keinen Freibrief hier zu tun und zu machen, was er wolle, sondern er sei gefordert, hier auch auf die Studenten einzugehen und die Interessen der Studenten zu berücksichtigen. Wenn es nun zu einer gewaltsamen Besetzung des Rektorats durch das Aufbrechen von Türen komme, Torten geworfen werde und es zu Ohrfeigen komme und die Opposition es dann skandalös finde, wenn die Ministerin eine Distanzierung einfordere, dann hätte ich mir erwartet, daß es zu einer Distanzierung seitens der SPÖ gekommen wäre, da es ja eine Veranstaltung der SPÖ-Zukunftsstätte gewesen war", kritisierte Bleckmann.

"Heute sind es Torten und Ohrfeigen, was folgt denn dann? Steine, die geworfen werden? Schade, daß das gute Gesetz jetzt durch Vorfeldorganisationen schlecht gemacht wird. Wir wollen nämlich eine moderne wettbewerbsfähige Universität, die sich auch international sehen lassen kann", schloß Bleckmann. (Schluß)

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