HUAINIGG: BEHÖRDEN MÜSSEN FÜR BEHINDERTE MENSCHEN AUCH IM INTERNET ZUGÄNGLICH SEIN

Erster Schritt für ein barrierefreies E-Government wurde gesetzt

Wien, 29. Jänner 2004 (ÖVP-PK) "Für behinderte Menschen bietet das E-Government eine große Chance", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Behindertensprecher Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg anlässlich der Beschlussfassung des E-Governmentgesetzes im Parlament. Gerade behinderten Menschen bringe das neue elektronische Verfahren besondere Vorteile, da ihnen mühsame Behördenwege künftig erspart bleiben werden. ****

"Besonders wichtig ist mir, dass auch blinden Menschen der Zugang zum E-Government offen steht." Durch das Gesetz sei sichergestellt, dass bis spätestens 1.1.2008 alle behördlichen Internetseiten barrierefrei gestaltet sind, sagte Huainigg. In einer Ausschussfeststellung habe der Gesetzgeber festgelegt, dass alle Anstrengungen seitens der Behörden unternommen werden sollen, um das Ziel eines barrierefreien Zugangs schon vor dem Ende der Übergangsfrist zu erreichen und alle neuen Internetauftritte so zu gestalten sind, dass sie dem Level A der WAI-Richtlinien entsprechen. "Mit der Beschlussfassung des E-Governmentgesetzes wird der erste Schritt in die richtige Richtung gesetzt. Nun gilt es, gemeinsam mit den Länder und Gemeinden die barrierefreie Zugänglichkeit aller Behördenseiten im Internet rasch umzusetzen", so der ÖVP-Behindertensprecher. Bei der nächsten Landeshauptleutekonferenz stehe daher das Thema ‚E-Government für alle’ auf der Tagesordnung. (Schluss)

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