VLÖ: Cordon (Grüne) kennt Förderungen der Stadt Wien nicht

VLÖ erhält keine jährlichen Förderungen der Stadt Wien

Wien (OTS) - Die Grüne Landtagsabgeordnete Cecile Cordon
behauptete gestern in einer OTS-Aussendung, dass das Haus der Heimat jährlich Euro 650.000.- an Förderungen von der Stadt Wien erhält. Diese Behauptung ist unrichtig. Das Haus der Heimat ist ein Gebäude und kann als solches nicht gefördert werden. Richtig ist, dass der Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften (VLÖ), in dem acht Landsmannschaften zusammengeschlossen sind, eine einmalige Zahlung von Bund und Ländern in eine Stiftung erhielt und sich seither selbst trägt. Diese Zahlung war ein Bruchteil von Geldern, die von deutschen Altösterreichern in österreichischen Banken angelegt wurden. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Eigentümer im Zuge der Vertreibung ermordet und konnten ihr Geld nicht mehr beheben. Die Gelder fielen der Republik Österreich anheim.

Cordon behauptet weiter, dass der Neue Klub im Haus der Heimat untergebracht ist. Dies ist unrichtig. Der Neue Klub mietet einige Male im Jahr jeweils für einen Abend Räumlichkeiten im Haus der Heimat, um Veranstaltungen durchführen zu können. Rechtsextreme Umtriebe, die Cordon dem Neuen Klub vorwirft, sind in Österreich nach den schrecklichen Erfahrungen im Nationalsozialismus verboten. In solchen Fällen sind die ordentlichen Gerichte aufgerufen zu handeln. Im Sinne der Meinungsfreiheit stellt der VLÖ deshalb auch weiterhin jedem, der sich an die Gesetze hält, seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Selbstverständlich übt der VLÖ auch keine inhaltliche Zensur an Veranstaltungen, die von Mietern durchgeführt werden. Der Präsident des VLÖ, Dipl.-Ing. Rudolf Reimann, zeigt sich entsetzt über Forderungen der GrünpolitikerIn an die Stadt Wien öffentliche Subventionen an den VLÖ daran zu knüpfen, dass dem Neuen Klub keine Räumlichkeiten mehr zur Verfügung gestellt werden. Cordon disqualifiziere sich mit solch undemokratischen Aussagen selbst. Nicht nur, dass sie offenbar den Förderungsbericht der Stadt Wien nicht kenne (VLÖ erhält derzeit gar keine Förderungen), stelle sie auch noch Forderungen auf, die man vielleicht nach dem zweiten Weltkrieg in den kommunistischen Ländern, aus denen man die Altösterreicher damals vertrieb, kannte, aber sicher nicht in unserem demokratisch organisierten Österreich.(MGF)

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