SIEBER: 80 MILLIONEN FÜR LÄRMSCHUTZMASSNAHMEN IM ZEITRAUM 2000 bis 2003

Keine Regierung hat bisher so viel Geld für Lärmschutzmaßnahmen bereitgestellt

Wien, 29. Jänner 2004 (ÖVP-PK) In den 90er Jahren ist es an Österreichs Straßen um etwa ein Dezibel lauter geworden. Das ist nicht viel, bemerkte die AK-Wien, für unsere Bundesregierung ist es aber Grund genug, hier entsprechende Maßnahmen zum Wohl der Österreicher zu setzen. Denn Lärm - obwohl oft nicht als Problem wahrgenommen - beeinträchtigt die Lebensqualität und die Gesundheit. Das sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Abg. Norbert Sieber, Mitglied im Umweltausschuss bei der Debatte über Lärmbekämpfung in Österreich. ****

Die Lärmbelästigung sei seit dem Jahr 1970 auf die Hälfte gesunken und seit 1976 laufend zurückgegangen. "Verkehrslärm ist aber nach wie vor die am meisten genannte Lärmquelle. Die Aufwendungen für Lärmschutzmaßnahmen an Straßen und Schienenwegen haben deshalb stark zugenommen, vor allem mit Antritt dieser Regierung", so Sieber. 2000 bis 2003 wurden rund 80 Millionen Euro für umfangreiche Schutzmaßnahmen aufgewendet. Für heuer sind 48 Millionen, für das kommende Jahr 52 Millionen budgetiert. "Hier von Säumigkeit zu sprechen ist der blanke Populismus", so Sieber zur Opposition. "Keine Regierung hat bisher so viel Geld für Lärmschutzmaßnahmen bereitgestellt wie diese", so der Abgeordnete weiter, der darauf verwies, dass die Lärmvermeidung bereits an Grenzen stoße. Technische Maßnahmen an Fahrzeugen seien weitgehend ausgeschöpft. Ziel müsse daher eine verstärkte Verkehrsverlagerung sein. "Der Güterverkehr muss vermehrt auf die Schiene verlagert werden, und auch hier setzt diese Regierung die richtigen Akzente." Seit 1993/94 setze man im Bereich des Bahnverkehrs verstärkt auf Schallschutzmaßnahmen. Trotz aller Maßnahmen dürfe man zudem auf entsprechende Raumplanungen nicht vergessen.

"Ich bin überzeugt, dass mit diesen budgetären Mitteln Maßnahmen gesetzt werden können, damit die Österreicher auch in Zukunft ruhig schlafen können", schloss der Abgeordnete.
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