Warnung des Gesundheitsreferenten: Scheucher gefährdet Ihre Gesundheit

Ambrozy: Durch ihr unqualifizierten Aussagen verunsichert die VP-Kandidatin Kärntner Patienten und Mitarbeiter

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit den Worten "es wäre schön, wenn eine Politikerin bevor sie sich eines Themas annimmt weiß worüber sie überhaupt spricht", reagierte SP-Spitzenkandidat Peter Ambrozy am Donnerstag auf die Aussagen Elisabeth Scheuchers zu den Kärntner Krankenanstalten. "Elisabeth Scheucher ist so sehr mit dem internen Machtkampf in der ÖVP beschäftigt, dass sie nur noch von einem Fettnäpfchen ins nächste Hüpft, ohne sich vorab richtig zu informieren", stellte der Kärntner Gesundheitsreferent am Donnerstag fest und ergänzte: "Ich führe da lieber Fakten an".

Es gelte, eine leistbare und flächendeckende Gesundheitsversorgung für alle Kärntnerinnen und Kärntner zu sichern sowie das Leistungsangebot an die Bedarfslage von morgen anzupassen. Das Motto dieser Leistungsangebotsentwicklung sei für ihn "Therapieren statt Rationieren", meinte Ambrozy, der dabei Sparmöglichkeiten aufzeigen und auf zukünftige Entwicklungen bzw. Versorgungslücken Bedacht nehmen will. Dieses Konzept sei von 125 Experten aus dem ganzen Land unter Federführung des Primararztes Manfred Freimüller und in Abstimmung mit allen Trägern erarbeitet worden, erklärte der Gesundheitsreferent und verwies auf lokalisierte Sparpotentiale und nachhaltige Verbesserungsmöglichkeiten im Krankenanstaltenwesen, die derzeit von ÖVP und FPÖ immer noch blockiert werden.

Zur Krankenanstaltenfinanzierung stellte Ambrozy fest: "FPÖ und ÖVP haben dieses Finanzierungskonzept gegen unseren Willen und gegen unsere Warnungen beschlossen. Das zeigt einmal mehr, dass Elisabeth Scheucher nicht weiß wovon sie eigentlich spricht. Ambrozy warf Scheucher vor, sowohl Patienten als auch Mitarbeiter unnötig zu verunsichern. "Als Krankenanstaltenreferent habe ich immer das Wohl der Patienten und Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt, auch wenn FPÖ und ÖVP gänzlich andere Intentionen haben und teilweise agieren, als wären sie die Interessensvertreter der Privatversicherer", meinte Ambrozy. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
presse-kaernten@spoe.at
http://www.kaernten.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS90005