Sozialistische Jugend begrüßt das Einschwenken der JVP

Fuhrmann muss sich nun bei den Militaristen der eigenen Partei durchsetzen

Wien (OTS) - Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), begrüßt das Einschwenken von JVP-Chefin Fuhrmann hinsichtlich der Wehrdienstverkürzung auf die Linie der Sozialistischen Jugend. Kollross betont aber, dass es in dieser Sache nicht bei bloßen Lippenbekenntnissen bleiben darf: "Die Erkenntnis, dass der Wehrdienst auf zumindest sechs Monate verkürzt werden muss, ist löblich. Dennoch muss die JVP nun ihre Forderung durch konkrete Taten unterstreichen."

Kollross kann sich durchaus noch eine drastischere Verkürzung vorstellen - so beispielsweise auf vier Monate. Auch ist es für Kollross unabdinglich, dass diese Verkürzungen den Zivildienst in gleicher Weise betreffen. "Die Forderung nach einer Wehrdienstverkürzung sollte auch jenen jungen Menschen zugute kommen, die ihren Wehr- oder Zivildienst im Augenblick ableisten müssen. Es gibt keinen triftigen Grund für Verzögerungen. Nun muss Fuhrmann sich bei den MilitaristInnen innerhalb der eigenen Partei durchsetzen. Ich schlage vor, dass sie bei Parteifreund Platter anfängt", so Kollross abschließend.

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