VP-Klucsarits: Naturschutzbericht spiegelt Tatenlosigkeit im Umweltbereich wider

Amselsterben, Nationalpark und Baumschutz werden nur mangelhaft wahrgenommen

Wien (VP-Klub) "Der vorliegende Bericht dokumentiert wieder einmal die mangelnden politischen Vorgaben im Natur- und Grünraumschutz in Wien". Dies sagte heute ÖVP-Wien Umweltsprecher Rudolf Klucsarits im Rahmen der Landtagsdebatte zum Naturschutzbericht 2002.

Zwar seien die Beamten wirklich bemüht die Grundlagen für einen verbesserten Naturschutz und Grünraumschutz zu liefern, aber echte Akzente werden von politischer Seite nicht gesetzt. Als Beispiel nannte Klucsarits das Fehlen einer Reform des Baumschutzgesetzes. Auch beim Amselsterben, das sich als weit bedrohlicher für den Vogelbestand Wiens herausgestellt hat als von der zuständige Stadträtin dargestellt, wurden entgegen der Forderungen der Volkspartei keinerlei Maßnahmen gesetzt. Angesichts der Epedemien die diese Seuche in Asien auslöst, müsste untersucht werden, ob diese Krankheit, die auch Wiens Singvögel betrifft, nicht auch Auswirkungen auf den Menschen hat.

Echte Schwerpunktsetzungen vermisst die Volkspartei auch für den Bereich des Nationalparkes Donauauen. "Die Jahrhundertchance, die dieses Projekt für Wiens Naturschutz bietet, wird immer noch zu wenig genutzt", kritisierte Klucsarits. Auch wäre es an der Zeit einmal festzulegen, welche Chancen sich durch die Realisierung des geplanten Biospährenpark Wienerwald ergeben, schloss Klucsarits.

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