Glawischnig fordert rasche Stillegung des bayrischen AKW Isar

Grüne kritisieren Atom-Umfaller von ÖVP und FPÖ

Wien (OTS) - "Eine Expertenstudie belegt, dass das bayrische AKW ISAR 1 nicht gegen Terroranschläge durch Flugzeuge geschützt ist. Durch die Nähe zum Flughafen München stellt Isar 1 ein inakzeptables Sicherheitsrisiko für Österreich dar", warnt Eva Glawischnig, Umweltsprecherin der Grünen. ÖVP und FPÖ haben sich heute per Antrag darauf festgelegt‚ aktiv für die Schließung jener Anlagen einzutreten, für die keine ausreichende Sicherheit gegenüber Terror-Anschlägen mit Flugzeugen gegeben ist’. "Umweltminister und Außenministerin müssen jetzt beim bayrischen Umweltminister auf eine Stillegung drängen. Der veraltete Reaktor gilt als ‚atomare Dreckschleuder’ und ist bereits einmal nur knapp einem Flugzeugabsturz entgangen. Die vom bayrischen Umweltminister vorgeschlagene 'Einnebelung' des AKW als Schutz vor Anschlägen bezeichnet Glawischnig als Schnappsidee. Als "fatale Fehlentscheidung" bezeichnete Glawischnig die heutige Zustimmung von ÖVP und FPÖ zur Erhöhung der Euratomkredite um 2 Mrd. Euro. "Euratom-Kredite sind eine Milliarden-Spritze für die Atomindustrie und bringen keine Sicherheitsverbesserung. Mit dem heutigen Beschluss erhöhen ÖVP und FPÖ das atomare Risiko für Österreich."

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