VP-Walter: Verkehrsdesaster neue Wiener Messe

ÖVP fordert Verkehrskonzept für Wiener Messe

Wien (29.01.2004) - "Es ist mehr als peinlich, dass es die Stadt Wien nicht schafft den Zustrom zur Messe in gelenkte Bahnen zu leiten. Die Stadt Wien signalisiert mit ihrem nicht vorhandenen Verkehrskonzept den Messebesuchern gerade zu ‚ihr seid nicht willkommen'", so ÖVP Wien Landesgeschäftsführer Norbert Walter. Walter spricht von einem Imageschaden für die Wiener Messe. Für die 200.000 Besucher im Jänner war der Weg zur Messe ein einziger Hindernislauf:

Einrichtung eines Zubringerdienstes, Nutzung des Stadion Parkplatzes, Messekarte als Fahrschein

Abhilfe könnten ein eigener Shuttledienst mit Elektrobussen über die Hauptallee und die Parkplätze des Prater Stadions leisten. Immerhin kommen 70 Prozent der Messe Besucher mit dem Auto.
Die nun nachträglich angekündigte Öffnung einer die Praterhauptallee querenden Verbindung über die Rotundenallee bzw. die Kaiserallee zur Südportalstraße an Messetagen, kann immer nur kurzzeitig erfolgen. Ansonsten wäre der Erholungswert des Praters enorm gemindert.
Die Messeeintrittskarte sollte an Messetagen gleichzeitig ein Freifahrschein für die Wiener Linien sein. Messe, Wiener Linien und der zuständige Verkehrsstadtrat müssen endlich in Verhandlungen treten. Ansonsten wird auch die Eröffnung der U-Bahn Station bei der Messe keine spürbare Entlastung bringen, da sicherlich nicht alle Messebesucher auf eine Anreise mit dem Auto verzichten werden

"Selbst der Hinweis auf die U-Bahn Baustelle als temporäres Nadelöhr bei der Zufahrt zur Messe ist keine Ausrede für das Verkehrschaos. Auch nach Abschluss der Bauarbeiten, frühestens 2007, wird es im Bereich der Ausstellungsstraße nur eine Spur geben. Die Entwicklung eines Verkehrskonzeptes für die Wiener Messe ist überfällig. Seitens der Stadtregierung wird aber nichts dergleichen unternommen", bringt VP Landesgeschäftsführer Norbert Walter das Desaster auf den Punkt. (Schluss)

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