Unangepasste Geschwindigkeit und nicht Glatteis ist Grund für Unfallserie am Wechsel

Nicht Glatteis sondern vor allem unangepasste Geschwindigkeit ist der Grund für die zahlreichen Unfälle der letzten Tage am Autobahnabschnitt der A 2 Süd Autobahn am Wechsel.

Wien (OTS) - Eine Überprüfung der ASFINAG zeigte, dass zu den Unfallzeiten die Fahrbahn - nach einer klaren kalten Nacht -grundsätzlich trocken war. Abschnittsweise waren Restsalzmengen auf der Fahrbahn, die zusätzlich ein mögliches Gefrieren verhindern sollen.

Die Experten, der für diesen Abschnitt zuständige Autobahnmeisterei Warth, weisen darauf hin, dass sich die Autofahrer auf die Situation einstellen müssen, dass sowohl Reifen als auch die Fahrbahn in den Morgenstunden extrem kalt sind und daher die Haftung schlechter ist als bei warmer Witterung. Gerade in diesem bekannt kurvigen Abschnitt muss man in diesen Zeiten rechnen, dass die Geschwindigkeit angepasst werden muss.

Nach dieser Serie von Unfällen prüft die ASFINAG nun, ob eine Kombination der geplanten Section Control nicht nur mit Nässesensoren, sondern auch mit einer Temperaturmessanlage möglich ist. Ab April dieses Jahres soll die Section Control auf der A 2 in Betrieb gehen, wobei vorerst nur die Geschwindigkeit bei trockener Fahrbahn kontrolliert wird. Anschließend ist aber über eine Kombination mit Wechselverkehrszeichen, Nässe - bzw. möglicherweise auch Temperatursensoren sowie der Section Control eine "Verkehrssicherheitsanlage" vorgesehen, die nicht nur die Einhaltung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit kontrolliert, sondern Autofahrer durch eine Herabsetzung dieser auch vor besonderen Situationen warnt.

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