SPÖ-Reiter: Wien-Umfahrung nur mit bestmöglichem Belastungsschutz für Mensch und Umwelt

Wien (SPW-K) - =

"Mit dem Masterplan Verkehr hat Wien in konkreter
Form auf die Herausforderungen auf dem Verkehrssektor vor dem Hintergrund der EU-Erweiterung reagiert. In diesem wird dem öffentlichen Verkehr Priorität eingeräumt", stellte Donnerstag SPÖ-Abgeordneter Günther Reiter in der Aktuellen Stunde des Wiener Landtages zum Thema Transitverkehr fest. Reiter wies die Kritik der FPÖ und ÖVP an der Verkehrspolitik der Stadt Wien zurück und erläuterte, dass in einer soeben veröffentlichten, umfassenden Studien über die Lebensqualität in Wien 82 Prozent der Bevölkerung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zufrieden sind.

Reiter wies auf den von Wien weiterhin forcierten Ausbau des öffentlichen Verkehrs hin, nannte als Beispiele dafür u.a. die Verlängerung der U-Bahnlinien U 1 in den Norden und Süden der Stadt, der U 2 in die Donaustadt und der U 6 nach Norden sowie die vorgesehene Errichtung von Tangentialstraßenbahnen in den Bezirken links der Donau. Mit dem Durchgangsbahnhof Wien, den Güterterminals im Hafen Freudenau sowie in Inzersdorf führte Reiter weitere wichtige Ausbauvorhaben im Schienenbereich an, wobei er eine Vorreihung dieser Projekte im Generalverkehrsplan urgierte.

Das Ansinnen der FPÖ, im Rahmen einer Aktuellen Stunde des Landtages die Transitproblematik und ein angebliches Schuldverhalten Wiens diskutieren zu wollen, bezeichnete Reiter als "übermütig". Er erinnerte daran, dass die derzeitige Bundesregierung die Transitverhandlungen "vermurkst" habe. Beigetragen dazu habe sicher auch der ständige Wechsel an der Spitze des Verkehrsministeriums, wo innerhalb von nicht einmal vier Jahren vier FPÖ-Minister amtierten. Reiter: "Die schwarzblaue Regierung hat kein effizientes Lobbying für Österreich in Brüssel betrieben und muss nun auch deshalb ein Waterloo ihrer Verkehrspolitik erleben".

Hinsichtlich der Nordostumfahrung Wiens hielt Reiter neuerlich fest, dass die Wiener SPÖ zu diesem Projekt stehe und über dieses im Sommer hinsichtlich der Routenführung Klarheit herrschen werde. "Es kommt aber für uns nur eine Lösung in Frage, bei der es für die Menschen und die Umwelt den bestmöglichen Belastungsschutz gibt", schloss Reiter.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Franz Schäfer
Tel.: (01) 4000-81923
Fax: (01) 4000-99-81923
franz.schaefer@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001