Grüne und Alternative EisenbahnerInnen: Gewerkschaft gibt in allen Punkten nach

Forderung nach Urabstimmung nach Ende der Verhandlungen

Wien (OTS) Wie der APA-Meldung zum Thema Dienstrechtsverhandlungen bei den ÖBB vom 27.01.04 zu entnehmen war, hat sich die Sozialdemokratische Fraktion (FSG) in der Gewerkschaft der Eisenbahner (GdE)bei ihrer Klausur dazu entschieden, allen Forderungen der Bundesregierung nachzugeben, stellt der Bundessprecher der "Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen" (GUG), Hedenig Anton, fest. Die Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen fordern daher, dass nach Abschluss der Verhandlungen das Ergebnis einer Urabstimmung unterworfen wird. "Nur so ist gewährleistet, dass die EisenbahnerInnen über ihr Schicksal selbst entscheiden", so Hedenig abschließend.

Nachgeben wollen sie bei der Abschaffung der zweijährigen Gehaltsvorrückungen, bei den massiven Eingriffen der Bestimmungen über die Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall und bei der de facto Auflösung der Definitivstellung und damit verbunden der Streichung des Kündigungsschutzes. Dies waren die Hauptforderungen der ÖVP/FPÖ -Sozialabbauregierung und diese Forderungen will die GdE nun erfüllen.

"Für die EisenbahnerInnen stellt sich die Frage: Wofür haben wir eigentlich im November 2003 einen Arbeitskampf geführt? Die ÖBB wird zerstört, das Dienstrecht massiv verschlechtert. Wenn das das Ergebnis des Streiks war, dann hätten wir uns den ersparen können", so Hedenig weiter.

Kritisch sieht Hedenig auch, dass die FSG bereit ist, wieder einmal, über die Köpfe der EisenbahnerInnen hinweg Entscheidungen zu treffen. Fakt ist nämlich, dass sowohl die Entgeltfortzahlung im Krankenstand, als auch die Unkündbarkeit Teile der sogenannten gewährleisteten Rechte sind. Jede/r EisenbahnerIn hat demnach die Möglichkeit, gegen diese Eingriffe Einspruch zu erheben.

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Hedenig Anton, Bundessprecher der Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen 0664/8317410

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