Platter: Grenzüberschreitende Kontakte der Schützen werden erleichtert

Strasser-Abkommen im Nationalrat beschlossen

Wien, 29. Jänner 2004 (ÖVP-PD) "Für die grenzüberschreitenden Kontakte der Schützenvereinigungen ist gestern im Nationalrat ein wichtiger Meilenstein gesetzt worden", sagte heute, Donnerstag, Verteidigungsminister Günther Platter, der auch Tiroler Oberschützenmeister ist. "Jetzt wird es für unsere Schützen leichter, an Traditions- und Sportveranstaltungen in Bayern teilzunehmen." Der Nationalrat hat gestern Abend einem Abkommen mit der Bundesrepublik Deutschland zugestimmt, wonach Dokumente für die Mitnahme von Schusswaffen und Munition gegenseitig anerkannt werden.****

"Mitglieder traditioneller Schützenvereinigungen und Sportschützen sind nun bei internationalen Treffen in Bayern keinen bürokratischen Hürden mehr ausgesetzt", betonte Platter. "Ich bedanke mich bei meinem Regierungskollegen Innenminister Ernst Strasser. Er hat ein hervorragendes Abkommen vorgelegt." Die Organisation von grenzüberschreitenden Veranstaltungen sei durch die gegenseitige Anerkennung der Dokumente einfacher.

"Schon als Nationalratsabgeordneter habe ich gemeinsam mit meinen Landsleuten daran gearbeitet, dieses Tiroler Anliegen umzusetzen." An der Spitze der Tiroler Abgeordneten habe sich der heutige Nationalratspräsident Andreas Khol besonders um eine Erleichterung für die Schützen bemüht.

Mit dem "Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Dokumenten für die Mitnahme von Schusswaffen und Munition durch Angehörige traditioneller Schützenvereinigungen und Sportschützen" werde in erster Linie den Anliegen des Sports sowie der Kultur- und Traditionspflege Rechnung getragen werden, sagte Platter abschließend.

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