Gehrer: Semesterferien bieten Gelegenheit zum Durchatmen und Planen

Schulnachrichten dienen für 1,2 Millionen Schüler zur Standortbestimmung - Im Sommersemester Frühwarnsystem zur Vermeidung von "Nicht genügend" nützen

Wien (OTS) - Zur Standortbestimmung und als Planungsgrundlage für das zweite Schulhalbjahr sollen Eltern und Schüler die Schulnachricht nützen, rät Bildungsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich des bevorstehenden Semesterabschlusses. Für 420.000 Kinder und Jugendliche aus Wien und Niederösterreich beginnen die Semesterferien am 2. Februar. Die zweite Ferienstaffel für 390.000 Schüler aus Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Kärnten und dem Burgenland beginnt am 9. Februar und die dritte für 360.000 Kinder und Jugendliche aus Oberösterreich und der Steiermark am 16. Februar.

"Die Semesterferien dienen zum Durchatmen und zum Sammeln neuer Kräfte um mit frischem Schwung und neuen Energien in das neue Semester zu starten", erklärte Bildungsministerin Geher. "Sie sind darüber hinaus eine gute Gelegenheit für Planungen für den weiteren Bildungsweg. Vor allem, wenn ein Schulwechsel bevorsteht, ist es wichtig, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern in Ruhe über die zukünftige Schullaufbahn reden". Die Lehrerinnen und Lehrer, die als Schullaufbahn- und Bildungsberater ausgebildet sind, können wertvolle Hilfe leisten.

Das Semesterzeugnis ist eine wichtige Grundlage für die Standortbestimmung. Eltern sollten die Semesterferien nutzen, um mit ihren Kindern gemeinsam zu überlegen, was im Wintersemester gut gegangen ist, wo es Schwierigkeiten gegeben hat, was dagegen unternommen werden kann und wo vielleicht Rat und Hilfe von anderen notwendig sind. Kompetenter Rat wird auch vom schulpsychologischen Dienst des Bildungsministeriums angeboten. Schulpsychologie-Bildungsberatung gibt es in ganz Österreich in über 70 Beratungsstellen. Über 100 Schulpsychologinnen und Schulpsychologen helfen bei Lernproblemen, Schullaufbahnfragen, bei Prüfungsangst und vielen weiteren Fragen zum Schulleben. Die Adressen der Beratungsstellen sind über die Homepage des Bildungsministeriums, www.bmbwk.gv.at, abrufbar.

Sollte sich im Sommersemester ein "Nicht genügend" im Jahreszeugnis abzeichnen, tritt das Frühwarnsystem in Kraft. Lehrerinnen und Lehrer müssen in diesem Fall das Gespräch mit den Eltern suchen und Fördermaßnahmen ausarbeiten. "Das Frühwarnsystem ist eine wichtiges Mittel zur Vermeidung der Klassenwiederholungen. Ich danke allen Lehrerinnen und Lehrern die diese Maßnahme ernst nehmen und so dazu beitragen, dass mehr Schüler die erforderlichen Leistungen erbringen und das Schuljahr positiv abschließen können", so Gehrer.

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