Leben in Wien: Stadtverwaltung bekommt sehr gute Noten

Ein Jahr Pass- und Fundservice - hoher Bekanntheitsgrad & hohe Zufriedenheit

Wien (OTS) - Die Stadtverwaltung hat dank der Verwaltungsmodernisierung ein sehr gutes Image bei den WienerInnen. Das zeigt die IFES-Studie "Leben in Wien". Gefragt nach der Zufriedenheit mit den städtischen Behörden und Servicestellen, stellen drei Viertel der Menschen, die Kontakt mit der Stadt Wien hatten, der Kompetenz bzw. der Freundlichkeit der MitarbeiterInnen ein "Sehr gut" oder ein "Gut" aus. 70 Prozent sind mit der gesamten Abwicklung ihres Anliegens sehr zufrieden bzw. zufrieden, 65 Prozent mit den Öffnungszeiten der betreffenden Magistrats-Dienststellen und ebenfalls 65 Prozent mit der Dauer der Erledigung ihres Anliegens. Insgesamt haben die WienerInnen den Eindruck, dass die in den letzten Jahren durchgeführten Aktivitäten zur Verbesserung der Informationsangebote und die auf Initiative von Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer realisierte Verwaltungs-Modernisierung zu Verbesserungen geführt haben. Und 43 Prozent zählen die Qualität der Stadtverwaltung zu jenen Faktoren, die Wien auszeichnen. Personalstadträtin Renate Brauner dazu: "Es freut mich, dass die Stadt Wien als modernes Dienstleistungsunternehmen mit engagierten MitarbeiterInnen wahrgenommen wird. Denn das Bild von "BeamtInnen mit Ärmelschonern" ist längst überholt - die hohe Zufriedenheit der BürgerInnen Wiens mit dem neuen Service der Stadt Wien ist dafür der beste Beweis."****

Die Wiener Stadtverwaltung wird insgesamt gesehen von der Bevölkerung sehr positiv bewertet: Rund sieben von zehn WienerInnen vergeben hier die Noten 1 oder 2. Fast alle Übrigen wählten die mittlere Note 3. Einen negativen Eindruck von der Wiener Stadtverwaltung hat so gut wie niemand, besagt die Studie. Und: "Weit gehender Konsens besteht weiters darüber, dass die Umsetzung der Verwaltungsmodernisierung Anerkennung verdient. Sieben von zehn Befragten geben der Stadt Wien diesbezüglich (sehr) gute Noten".

Die genauen Prozentzahlen (unter den so genannten "Deklarierten", d.h. der kleine Prozentsatz jener, die keine Angaben machten, wurde herausgerechnet): Auf die Frage, wie sie die Stadtverwaltung insgesamt beurteilten, vergaben 13 Prozent die Note 1 und 55 Prozent die Note 2. 36 Prozent orteten eine deutliche Verbesserung.

Die BürgerInnennähe der Verwaltung wird von 11 Prozent mit Sehr gut und von 45 Prozent mit Gut beurteilt. 35 Prozent sahen hier eine Verbesserung.

Das Informationsangebot der Stadtverwaltung empfinden 21 Prozent als Sehr gut und 58 Prozent als gut - und satte 58 Prozent sagen, dass es besser wurde.

Die Verwaltungsmodernisierung ist für 16 Prozent Sehr gut und für 53 Prozent gut; auch hier: 58 Prozent merken einen deutlichen Fortschritt.

Hohe Zufriedenheit auch mit Bezirksämtern sowie Melde-, Pass- und Fundservice

45 Prozent der WienerInnen hatten im letzten Jahr mit einem der 19 Magistratischen Bezirksämter zu tun - 80 Prozent davon mit guten Erfahrungen. Hohe Zufriedenheit gibt’s auch mit drei neuen Services der MBAs: Das Meldeservice, seit 2002 Kompetenz der Stadt, ist -vermutlich auch durch die umfassende Informationsarbeit bedingt - 56 Prozent der WienerInnen bekannt. 90 Prozent jener, die es auch schon nutzten, verzeichneten gute Erfahrungen.

Noch höher ist der Bekanntheitsgrad beim Pass-Service, das seit genau einem Jahr, seit 1. Februar 2003, Aufgabe der Stadt Wien ist. 61 Prozent wissen, dass es zur Stadtverwaltung gehört. Beim Fundservice sind es 55 Prozent. Auch mit diesen beiden Angeboten sind die WienerInnen sehr zufrieden - beim Pass-Service sprechen knapp 90 Prozent von guten Erfahrungen. (Schluss) hrs

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