Gaßner zu Grasser: "Ist die Homepage nun privat oder dienstlich?"

Wien (SK) "Was ist jetzt mit dieser Homepage, ist sie
dienstlich, wie Staatssekretär Finz behauptet oder privat wie Finanzminister Grasser sagt", fragte SPÖ-Abgeordneter Kurt Gaßner am Mittwoch im Nationalrat. Zudem sei es höchst verwunderlich, dass die Regierungsparteien von einer von der Opposition inszenierten Jagd auf Grasser sprechen, habe doch dieser sie schließlich selbst eröffnet, als er, Grasser von einer rein privaten Homepage gesprochen habe. Wenn Grasser alles offen darlegen würde, so Gaßner, "also wer hat wann, wieviel gezahlt und dies auch noch ordentlich versteuern würde, dann wäre alles in Ordnung". Gaßner kritisierte noch die Tatsache, dass Grasser rund 26 Millionen Euro nur für Beratung ausgegeben habe, was dem rund Vierfachen eines Jahresbudgets der Gemeinde Schwertberg entspreche. ****

Ins gleiche Horn stieß auch die SPÖ-Abgeordnete Rosemarie Schönpass, die betonte, dass sie niemanden kenne der soviel für Beratungen und PR-Aktionen ausgegeben habe, wie Grasser. "Mir ist auch kein Politiker bekannt, der so voll Widersprüche ist, von der Homepage angefangen und den das auch alles nicht berührt", so Schönpass. Erwarten könne man als Finanzminister einen "korrekten Buchhalter der Nation, Grasser sei das genaue Gegenteil dessen", kritisierte die SPÖ-Abgeordnete. Schönpass: "Kontrolle wird von dieser Regierung nur als lästig und hinderlich empfunden. Das Ganze wird als Theater verunglimpft, dieses Drüberfahren macht mir als Demokratin Angst". (Schluss) rr/vs

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