Richau: Kein Verständnis für tschetschenische Flüchtlinge

Österreichische Gesetze gelten auch für Asylwerber

Klagenfurt (ÖVP) - Für eine klare Haltung gegenüber Asylwerbern sprach sich heute der Sicherheitssprecher der Kärntner Volkspartei im Landtag, Franz Richau, aus. Er habe kein Verständnis für die in der Bundesbetreuung befindlichen tschetschenischen Flüchtlinge, die die österreichische Exekutive seit Wochen mit ihren Unterbringungswünschen auf Trab halten würden. Richau: "Angesichts der bescheidenen Verhältnisse, in denen mancher österreichische Mindestrentner nahe der Armutsgrenze leben muss, fehlt mir für die Forderung der Flüchtlinge nach 5-Sterne-Hotels und Fernseher jegliches Verständnis."

Wer als Gast oder auch als Asylwerber nach Österreich komme, habe sich selbstverständlich nach den hier herrschenden Gesetzen zu richten, betonte Richau: "Sonst muss man eben damit rechnen, in sichere Drittstaaten abgeschoben zu werden, wie es Ungarn, die Tschechei und die Slowakei durch den bevorstehenden Beitritt zur Europäischen Union zweifelsfrei sind."

Für die Exekutive bedeute der Umgang mit diesen Heimatlosen eine massive Belastung, zumal eine Überwachung der Flüchtlinge dringend erforderlich sei. Richau: "Menschen, die durch einen solchen Widerstand gegen die Staatsgewalt auffällig werden, sollte man nicht ohne Kontrolle quer durch Österreich fahren lassen."

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