SPÖ-Mayer: HietzingerInnen fordern attraktivere Anbindung des Bezirks an das S-Bahn-Netz

~ Bauverzögerung beim Lainzer Tunnel schadet auch S-Bahn-Ausbauplänen ~

Wien (SPW-K) - "Trotz einiger im Zuge des jüngsten
Fahrplanwechsels bei den ÖBB erreichten Verbesserungen im Frühverkehr auf der S 3 und S 15 ist insgesamt die Anbindung des 13. Wiener Gemeindebezirks Hietzing an das Wiener S-Bahn Netz im Zuge der Verbindungsbahn leider noch immer weit von einer zufriedenstellenden Situation entfernt", erklärte Mittwoch der Vorsitzende der SPÖ-Bezirksorganisation, Gemeinderat Dr. Alois Mayer in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien. Der Mandatar nahm damit Bezug auf einige im Rahmen des Servicetelefons der SPÖ Wien an diesem Tag von AnruferInnen diesbezüglich an ihn gerichteten Fragen aber auch der Forderung, die S-Bahn endlich auszubauen.

Derzeit verkehrten die S-Bahn-Garnituren in der Morgenspitze in einem 30-Minuten-Intervall, tagsüber und abends im völlig unattraktiven Stundentakt, informierte Mayer. "Die ÖBB könnten zumindest bis zur Fertigstellung des Lainzer Tunnels bereits Vorleistungen für den besseren S-Bahn-Betrieb erbringen", forderte Mayer. Durch zwei neue Stationen, eine im Bereich der Hietzinger Hauptstraße, die andere bei der Stranzenbergbrücke, wo Wohnsiedlungen situiert seien, könnten mehr Fahrgäste gewonnen werden. Notwendig wäre aber in aller erster Linie ein vorerst ganztägiges 30-Minunten-Intervall, das nach der Fertigstellung des Lainzer Tunnels, der den gesamten Güterverkehr aufnehmen werde, auf eine 15minütige Zugfolge verringert werden könnte. Durch den vom Verkehrsministerium verursachten, nun bereits fast zweijährigen Baustopp für die Herstellung der eigentlichen Tunnelröhre werde leider auch dieses attraktive S-Bahn-Projekt auf eine immer längere Bank geschoben, bedauerte der Mandatar.

Als eine weitere Vorleistung für die Attraktivierung des S-Bahn-Verkehrs bezeichnete Mayer die Beseitigung der beiden niveaugleichen Kreuzungen der Verbindungsbahn mit der Hietzinger Hauptstraße beziehungsweise der Veitingergasse. Eine Unterfahrung zumindest im Bereich der Hietzinger Hauptstraße würde sowohl Erleichterungen für den Autoverkehr als auch den Eisenbahnbetrieb bringen. Mayer: "Je später man mit diesen notwendigen Vorhaben zum Ausbau der S-Bahn beginnt, umso kostenintensiver werden sie". Abschließend erinnerte der Gemeinderat daran, dass die Stadt Wien neben dem Investitionszuschuss von insgesamt 25 Millionen Euro für neue S-Bahn-Garnituren zudem für den S-Bahn-Betrieb in Wien jährlich 4,3 Millionen Euro zuschieße. "Die Forderung nach Verbesserung des S-Bahn-Betriebes auch auf der Verbindungsbahn ist daher ein berechtigtes Verlangen", schloss Mayer. (Schluss)

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